Weiches Wasser für die Region "An der Leitha"
Im Oktober 2026 geht die neue Naturfilteranlage Reisenberg in Betrieb. Durch moderne Technologie liefert die Anlage zukünftig weiches Trinkwasser für rund 20.000 Kundinnen und Kunden.
Quellfrisches Trinkwasser ist in Niederösterreich eine Selbstverständlichkeit. Der Härtegrad ist dabei ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Zu viel Kalk im Wasser bringt zahlreiche Nachteile, wie hartnäckig verschmutzte Gläser oder verkalkte Geräte.
Ab Ende Oktober 2026 gehören diese Probleme für die Einwohner der
- Marktgemeinde Reisenberg
- Marktgemeinde Seibersdorf
- Gemeinde Mitterndorf an der Fischa
- Marktgemeinde Götzendorf
- Marktgemeinde Enzersdorf an der Fischa
- Marktgemeinde Trautmannsdorf an der Leitha
- Marktgemeinde Sommerein
der Vergangenheit an.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Naturfilteranlage Reisenberg wird die Gesamthärte im Versorgungsbereich von ca. 18 °dH (deutscher Härtegrad) auf 10 bis 12 °dH sinken.
Technik im Einklang mit Natur
Die Naturfilteranlage Reisenberg basiert auf Membrantechnologie. Durch die Verwendung von sehr feinen Membranen können die Härtegrade rein physikalisch gesenkt werden. Diese schonende Methode bedeutet keinerlei geschmackliche Veränderung des Trinkwassers. Insgesamt wurden ca. 9,4 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Weiches Wasser
Durch das natürlich enthärtete Trinkwasser mit einem idealen Härtegrad kann künftig auf neue Wasserenthärtungsgeräte im Haushalt verzichtet werden. Bestehende Enthärtungsanlagen in der Hausinstallation müssen jedoch zeitnah angepasst werden. Die Anlage sollte von einem Installateur oder dem Hersteller neu eingestellt bzw. außer Betrieb genommen werden. So wird sichergestellt, dass die Wasserhärte im Haushalt nicht unter 8,4 °dH sinkt und durch Korrosionen Schäden an der Hausinstallation entstehen. Wird die Anlage komplett außer Betrieb genommen, muss diese unbedingt vollständig vom Netz getrennt werden, damit es zu keiner Verkeimung des Wassers in der Hausinstallation kommen kann.
Ihre Vorteile
- Geräte wie Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Wasch- und Spülmaschinen müssen seltener entkalkt werden.
- Der Einsatz von Waschmittel kann verringert werden. Das schont die Umwelt und Ihre Geldbörse.
- Bessere Wärmeleitung durch weniger Kalkkrusten - das spart Energiekosten.
- Weniger Kalkablagerungen im Badezimmer oder in der Küche.