02.07.2014

Ad-hoc-Mitteilung – Tarifänderungen in Bulgarien und Mazedonien führen zu Wertminderungen und einem negativen Konzernergebnis

Am 30. Juni 2014 haben die zuständigen Regulierungsbehörden in Bulgarien und Mazedonien nachstehende Änderungen der Stromtarife bekannt gegeben.
Am 30. Juni 2014 haben die zuständigen Regulierungsbehörden in Bulgarien und Mazedonien nachstehende Änderungen der Stromtarife bekannt gegeben:

In Bulgarien sehen die Tarife für den Zeitraum ab 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015 eine deutliche Erhöhung des Strombezugspreises für die EVN Gruppe vor. Gleichzeitig werden die Endkundenpreise nur geringfügig angehoben; darin wird die effektive Kostenbasis der betroffenen EVN Gesellschaften nicht voll umfänglich berücksichtigt sowie ein Tarifbestandteil angewendet, welcher wirtschaftlich zu einer Rückführung von Erlösen aus vorangegangenen Regulierungsperioden führt.

Beginnend mit 1. Juli 2014 werden in Mazedonien die Netzgebühren nur geringfügig angehoben; die Endkundenpreise steigen in einem Ausmaß, das unter den erwarteten Niveaus bleibt. Darüber hinaus werden zu erwartende Kostenelemente im Zusammenhang mit der geplanten nächsten Stufe der Marktliberalisierung beginnend mit 1. Jänner 2015 in der Tarifentscheidung vom 30. Juni 2014 nicht berücksichtigt.

Als Ergebnis dieser Tarifentscheidungen in Verbindung mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation und dem Ausblick mussten die mittelfristigen Erwartungen die Geschäftstätigkeit der EVN Gruppe betreffend Bulgarien und Mazedonien neu bewertet werden, was zu vollständigen Wertminderungen der Firmenwerte und Kundenstöcke (148,9 Mio. Euro und 43,0 Mio. Euro), einer teilweisen Wertminderung von sonstigen Vermögenwerten (15,0 Mio. Euro) sowie einem negativen Nettoeffekt aus dem erstmaligen Ansatz einer regulatorischen Verbindlichkeit in Bulgarien (54,0 Mio. Euro) führt. Der kumulierte Effekt dieser Maßnahmen beträgt bezogen auf das operative Ergebnis (EBIT) der EVN Gruppe 260,9 Mio. Euro; davon entfallen 210,1 Mio. Euro auf Bulgarien und 50,8 Mio. Euro auf Mazedonien.

Aufgrund dieser Effekte erwartet der Vorstand der EVN AG ein negatives Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2013/14 der EVN Gruppe. Diese Maßnahmen sind überwiegend nicht zahlungswirksam und sollten daher keinen Einfluss auf die erwarteten Dividendenzahlungen haben.

Maria Enzersdorf, am 2. Juli 2014



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