04.09.2014

Ad-hoc-Mitteilung – Werthaltigkeitsprüfungen von Stromerzeugungs-anlagen und einzelner Projekte in Moskau belasten Ergebnis

Entwicklungen des EU-weiten Strommarktes führen zu Wertminderungen des Kraftwerks Dürnrohr und der Beteiligung an der Verbund Innkraftwerke GmbH; Aktuelle Beurteilung der Realisierbarkeit der projektierten Müllverbrennungsanlage Nr. 1 sowie des Blockheizkraftwerks und der Schlammtrocknungsanlage in Ljuberzy, Moskau, führt zu Wertminderungen

1. Entwicklungen des EU-weiten Strommarktes führen zu Wertminderungen des Kraftwerks Dürnrohr und der Beteiligung an der Verbund Innkraftwerke GmbH
2. Aktuelle Beurteilung der Realisierbarkeit der projektierten Müllverbrennungsanlage 
Nr. 1 sowie des Blockheizkraftwerks und der Schlammtrocknungsanlage in Ljuberzy, Moskau, führt zu Wertminderungen


Gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS 36) ist die EVN AG verpflichtet, regelmäßig und auch anlassbezogen Werthaltigkeitsprüfungen durchzuführen; vor diesem Hintergrund und im Zusammenhang mit der Erstellung der kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanung sowie den Vorbereitungen zur Erstellung des Jahresabschlusses 2013/14 per 30.9.2014 hat die EVN einen Wertminderungsbedarf in Höhe von rund 295 Mio. Euro identifiziert, welcher das operative Ergebnis 2013/14 belasten wird.

Deutlich verschlechterte Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung, die in aktuellen Marktanalysen gründen, machen eine Wertminderung auf das Kraftwerk Dürnrohr im Ausmaß von rund 24 Mio. Euro erforderlich. Ebenso führen diese Strompreisannahmen zu einer notwendigen Wertminderung in Höhe von rund 41 Mio. Euro des aus dem Erwerb der Verbund Innkraftwerke GmbH stammenden Firmenwertes.

Während sich für das Projekt der Natriumhypochloritanlage in Moskau positive Fortschritte abzeichnen, führt die aktuelle Beurteilung der Entwicklungen zu erheblichen Zweifeln an der Realisierbarkeit des Projekts der Müllverbrennungsanlage Nr. 1 und zu einer damit verbundenen Wertberichtigung der Forderung von rund 190 Mio. Euro; sie führt auch zu einer Wertminderung im Ausmaß von rund
40 Mio. Euro des Blockheizkraftwerks und der Schlammtrocknung in Ljuberzy, Moskau.

Die Wertminderungen reduzieren das Konzernergebnis, sind jedoch nicht zahlungswirksam, weshalb sie keinen Einfluss auf die erwarteten Dividendenzahlungen haben.

Maria Enzersdorf, am 4. September 2014



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