16.03.2017

Ad-hoc-Mitteilung: EVN legt bestes Angebot für ein Abwasseraufbereitungs-projekt in Kuwait

Im Rahmen der heutigen Angebotsöffnung haben die Kuwait Authority for Partnerships Projects und das Ministry of Public Works als ausschreibende Stellen für das Abwasseraufbereitungsprojekt Umm Al Hayman in Kuwait (Kläranlage sowie Kanalnetz mit Pumpstationen) bekannt gegeben, dass das Konsortium, dem die WTE Wassertechnik GmbH mit Sitz in Essen, Deutschland, („WTE“), eine Tochtergesellschaft der EVN AG, und ein kuwaitischer Finanzinvestor zu je 50 % angehören, als Bestbieter aus dem Angebotsverfahren hervorgeht. Die endgültige Auftragsvergabe steht noch aus.
Im Rahmen der heutigen Angebotsöffnung haben die Kuwait Authority for Partnerships Projects und das Ministry of Public Works als ausschreibende Stellen für das Abwasseraufbereitungsprojekt Umm Al Hayman in Kuwait (Kläranlage sowie Kanalnetz mit Pumpstationen) bekannt gegeben, dass das Konsortium, dem die WTE Wassertechnik GmbH mit Sitz in Essen, Deutschland, („WTE“), eine Tochtergesellschaft der EVN AG, und ein kuwaitischer Finanzinvestor zu je 50 % angehören, als Bestbieter aus dem Angebotsverfahren hervorgeht. Die endgültige Auftragsvergabe steht noch aus.

Im Fall des Zuschlags wird die WTE als Generalunternehmer die Planung und den Bau des Projekts, der rund vier Jahre betragen wird, verantworten. Die WTE hat sodann auch den Betrieb der Kläranlage mit einer Behandlungskapazität von 500.000 m3 pro Tag für einen Zeitraum von 25 Jahren zu übernehmen.

Die Finanzierung der Errichtung der Kläranlage (Auftragswert umgerechnet rund 600 Mio. Euro) erfolgt durch eine Projektgesellschaft, die mehrheitlich im Eigentum staatlicher kuwaitischer Institutionen stehen wird. Die WTE wird an dieser Gesellschaft mittelbar einen Anteil von 20 % halten. Auf Basis der in Aussicht genommenen Projektfinanzierung wird ein Eigenkapitalanteil der WTE von rund 25 Mio. Euro erwartet. Im Fall des Zuschlags hat die EVN AG gegenüber den finanzierenden Banken für die Errichtung der Kläranlage für den Fremdkapitalanteil unter Bedachtnahme auf deren Projektvolumen übliche Sicherheiten in noch festzulegender Höhe abzugeben.

Die Finanzierung der Errichtung des Kanalnetzes und der Pumpstationen (Auftragswert umgerechnet rund 950 Mio. Euro) erfolgt vollumfänglich durch den Auftraggeber und löst bei der EVN AG keine diesbezüglichen Verpflichtungen aus.

In Übereinstimmung mit den Ausschreibungsbedingungen werden die ausschreibenden Stellen das Angebot des Konsortiums abschließend prüfen. Mit der endgültigen Auftragsvergabe ist voraussichtlich im laufenden Kalenderjahr zu rechnen.


Veröffentlicht am: 16.03.2017; 9:24 CET
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