23.11.2016

Ad-hoc-Mitteilung: Kraftwerksbau Walsum 10 – Schiedsspruch zugunsten der Projektgesellschaft

Ein Schiedsgericht hat der Projektgesellschaft zur Errichtung des Kraftwerks Walsum 10, an der die EVN AG mittelbar zu 49 % beteiligt ist (die „Projektgesellschaft“), Ansprüche in der Höhe von rund 200 Mio. Euro zuerkannt.
Ein Schiedsgericht hat der Projektgesellschaft zur Errichtung des Kraftwerks Walsum 10, an der die EVN AG mittelbar zu 49 % beteiligt ist (die „Projektgesellschaft“), Ansprüche in der Höhe von rund 200 Mio. Euro zuerkannt.

Die EVN AG als Gesellschafterin der Projektgesellschaft hat im Dezember 2013 der Projektgesellschaft ihre Zustimmung zur Einleitung umfassender rechtlicher Schritte gegen das Generalunternehmerkonsortium, Hitachi Ltd und Hitachi Power Europe GmbH, und zur Einbringung einer Schiedsklage gegen das Konsortium gegeben. Die in der Klage geltend gemachten Ansprüche beruhen auf Schäden, die der Projektgesellschaft in Folge verspäteter Fertigstellung des Kraftwerks Walsum 10 entstanden sind, und umfassen die vorfinanzierten Reparaturkosten, pauschalierten Schadenersatz für Verzug, verzögerungsbedingte Mehrkosten und weiteren Schadenersatz.

Ein Schiedsgericht hat der klagenden Projektgesellschaft in dem heute zugestellten Schiedsspruch nunmehr Ansprüche in Höhe von rund 200 Mio. Euro zuerkannt.

Das Ergebnis des Schiedsspruchs wird im überwiegenden Ausmaß zu einer Reduktion der Anschaffungskosten für das Kraftwerk führen und wird somit aus heutiger Sicht keine wesentliche Auswirkung auf das Konzernergebnis der EVN AG im Geschäftsjahr 2016/17 haben.


Veröffentlicht am: 23.11.2016; 21:54 CET
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