05.07.2007

Albanische Regierung beschließt EVN Wasserkraftwerksprojekt öffentliches Interesse zuzuerkennen

Albanische Regierung beschließt EVN Wasserkraftwerksprojekt öffentliches Interesse zuzuerkennen. EVN plant Investition in 3 Speicherkraftwerke in Albanien.
Auf Basis von Machbarkeitsstudien hat die EVN der albanischen Regierung den Vorschlag unterbreitet, drei Spitzenlast-Speicherkraftwerke am Devol-Fluß mit einer Leistung von rund 400 Megawatt und einer Jahreserzeugung von mehr als 1.000 GWh zu errichten. Nach positiver Behandlung durch die zuständige staatliche Kommission hat die albanische Regierung das Projekt gutgeheissen und ihm öffentliches Interesse zuerkannt. Damit erhält EVN für das in Kürze startende definitive Vergabeverfahren einen Bonus von 10 Bewertungspunkten (von 100 möglichen).

Das Kraftwerksprojekt am Devol-Fluß ist das erste konkrete Resultat des Grundsatzübereinkommens zwischen dem Land Niederösterreich, der Republik Albanien und der EVN, das am 16. Jänner 2007 von Ministerpräsident Sali Berisha und Landeshauptmann Erwin Pröll in Tirana unterzeichnet wurde. Der Ausbau der Wasserkraft am Devol ist ein erster Schritt zur Erschließung des großen Wasserkraftpotentials in Albanien.

Das Wasserkraft-Engagement in Albanien ist eine konsequente Weiterentwicklung der EVN Strategie auf dem Westbalkan. Derzeit versorgt die EVN in Bulgarien und Mazedonien rund 2,2 Millionen Kunden mit elektrischer Energie. Für diesen bedeutenden Absatz wird EVN schrittweise entsprechende Produktionskapazitäten errichten. Die EVN strebt zur sicheren Versorgung ihrer Kunden in Südosteuropa einen flexiblen Energiemix aus Wasser- und Wärmekraft sowie Alternativenergie nach dem Muster Niederösterreichs an.

Angesichts der Versorgungsengpässe am Balkan in Folge fehlender Kraftwerkskapazitäten ist die Realisierung dieser Projekte eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Region, insbesondere Albaniens.
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