13.05.2005

EVN Aktien notieren ausschließlich an Wiener Börse

EVN beantragt Delisting von Frankfurter und Münchner Wertpapierbörse
  • EVN beantragt Delisting von Frankfurter und Münchner Wertpapierbörse
  • Bündelung der Liquidität an der Wiener Börse
  • Senkung des administrativen Aufwands und der Kosten

EVN AG hat das Delisting von der Frankfurter und Münchner Wertpapierbörse beantragt, welches am 13. August 2005 wirksam wird. An diesen Börsen beträgt der durchschnittliche Anteil am Gesamtumsatz mit EVN Aktien weniger als 1%. Angesichts der elektronischen Handelbarkeit der Aktien im XETRA®-System bewirkt die Einstellung der Zweitnotierungen eine Fokussierung der Liquidität an der Wiener Börse zugunsten aller Marktteilnehmer. Dadurch werden sowohl Kosten als auch administrativer Aufwand reduziert, ohne jedoch Transparenz oder Publizitätsstandards zu beinträchtigen.

Die EVN AG (ISIN: AT 0000741053) notiert seit 1989 an der Wiener Börse. Seit 1991 ist die EVN auch in Frankfurt und München gelistet. Seit 1991 verfügt die EVN AG über ein Sponsored Level 1 ADR Programm in den USA. 1999 führte die Wiener Börse das von der Deutschen Börse entwickelte und betriebene elektronische Handelssystem Xetra® mit einem transparenten elektronischen Orderbuch ein. Das professionelle Betreuungssystem der Wiener Börse durch Specialists und Market Maker garantiert hohe Liquidität und effiziente Ausführung aller internationalen Orders in EVN Aktien.

Die Bestimmungen des Prime Market der Wiener Börse und der Corporate Governance Kodex der EVN AG gewährleisten, dass EVN auch weiterhin alle internationalen Kriterien der Transparenz und Publizität im Interesse aller unserer Investoren und des Kapitalmarktes erfüllt. Weiters gelingt durch die Konzentration auf einen einzelnen liquiden Markt eine Reduzierung der Kosten und des administrativen Aufwands.

Hintergrundinformationen: EVN ist ein führendes österreichisches Energie- und Infrastrukturunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 2,2 Mrd. EUR. Die EVN Gruppe bietet ihren Kunden auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Wasser, thermische Abfallverwertung und damit verbundene Dienstleistungen „aus einer Hand“.

Mit der Übernahme der Mehrheit an zwei bulgarischen Stromversorgern im Jänner 2005 hat EVN ihre bisherige Kundenzahl auf rund 2,3 Mio. nahezu verdreifacht, während sich die Ausdehnung des Stromleitungsnetzes auf über 100.000 km und der Stromabsatz an Endkunden auf über 13.000 GWh jeweils verdoppelt haben. EVN verfügt über Stromerzeugungskapazitäten aus Wärmekraft, Wasser und Windkraft von über 1.550 MW.

Im Strombereich verfügt die EVN über wichtige Beteiligungen an den österreichischen Versorgern Verbundgesellschaft (12,5%), Burgenland Holding AG (69,3%), Energie AG Oberösterreich (9,3%), sowie an der Stromvertriebsgesellschaft EnergieAllianz und der Stromhandelsgesellschaft e&t (je 31,5%). Wichtige Beteiligungen im Gasbereich werden an der Upstream- und Speichergesellschaft RAG Rohölaufsuchungsgesellschaft (37,5%) und an der Gashandel- und Großkundenvertriebsgeschäft EconGas (15,7%).

Über ihre 100 %-Tochtergesellschaften entwickelt sich EVN in Österreich, Deutschland und elf weiteren mittel- und ost¬europäischen Ländern auch im Bereich Wasser und thermische Abfallverwertung sehr dynamisch.

EVN hat in den vergangenen Jahren den Wandel von einem regionalen Energieversorger zu einer international tätigen Unternehmensgruppe vollzogen. Nun ist EVN bestrebt, die weitere Entwicklung der zentral- und osteuropäischen Energie- und Infrastrukturwirtschaft aktiv mitzugestalten und damit von der starken Dynamik dieses Wirtschaftsraumes zu profitieren.

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