31.08.2005

EVN mit starkem Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2004/05

Hoher Ölpreis belastet Gasgeschäft
Highlights

  • Fortschreitende Integration der beiden bulgarischen Stromversorger liefert erste positive Beiträge
  • Umsatzanteil der Länder Zentral- und Osteuropas von 5,5% auf 21% gesteigert
  • Operatives Ergebnis steigt um 15,2 %
  • Starker Anstieg des Finanzergebnisses durch erfreuliche Entwicklung der Beteiligungen
  • Konzernergebnis signifikant über Vorjahresniveau
  • Stärkung des Gasgeschäfts durch Übernahme der Mehrheit an der RAG Beteiligungs AG
  • Starker Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien in Niederösterreich

Weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen trotz erschwerter energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Die positive Entwicklung der EVN hat sich mit einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung auch im
3. Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 fortgesetzt. Auf Basis von Erlössteigerungen im Strom, Wasser und Abfallbereich lag der Umsatz der EVN Gruppe in den ersten neun Monaten mit 1.205,5 Mrd EUR um 29,5 % über dem Vorjahreswert. Hauptverantwortlich für diesen deutlichen Umsatzanstieg war die erstmalige Einbeziehung der bulgarischen Stromversorger ERP Plovdiv und ERP Stara Zagora (173,4 Mio EUR) sowie das hohe Niveau der Stromproduktion in eigenen Kraftwerken der EVN. Das operative Ergebnis der EVN Gruppe stieg um 15,5%, wobei der Gasbereich vor allem aufgrund der stark gestiegenen Gasbezugspreise und erfolgter Netztarifsenkungen deutliche Einbussen erlitt. Das unversteuerte Ergebnis übertraf das Vorjahresniveau um 35,7 %, und das Konzernergebnis konnte ebenfalls um 32,7 % verbessert werden. Nicht zuletzt die Einbeziehung der Anfang dieses Jahres erworbenen bulgarischen Tochtergesellschaften hat hier deutliche Impulse gebracht. Aber auch der Umweltbereich mit der thermischen Abfallverwertung und dem Projektgeschäft im Wasser-, Abwasser- und Abfallbereich sorgt zunehmend für erfreuliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge.

„Mit dieser sehr soliden Performance belegt die EVN, dass sie dank der Ausweitung ihres Tätigkeitsportfolios und ihrer geografischen Fokussierung auf Mittel- und Osteuropa auch unter zum Teil erschwerten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Österreich zu weiteren Umsatz- und Ergebnissteigerungen in der Lage ist“, erklärt Dr. Burkhard Hofer, Vorstandssprecher der EVN, das erneut gute operative Ergebnis des Unternehmens.
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