13.05.2005

Stellungnahme der EVN AG zur Ankündigung einer Anteilsaufstockung der EnBW auf über

Die EVN AG hat keinen Einfluß darauf, wer Aktien des Unternehmens hält oder erwirbt
Die spezifische Ausformung der EVN Satzung gibt auch einem Aktionär mit mehr als 25 % keine Chance, auf die Strategie des Unternehmens Einfluß zu nehmen. Die EVN Satzung selbst kann mit Ausnahme zwingender gesetzlicher Normen auch mit einfacher Mehrheit geändert werden. Erst über 33,3 % kann im Falle der Neuwahl aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ein Sitz im Aufsichtsrat beansprucht werden.

Hinzuweisen ist darauf, daß geplante EnBW-Beteiligung erst durch den Verkauf eines großes EVN Aktienpaketes durch die Verbundgesellschaft ermöglicht wurde.

Auf die strategischen Zielsetzungen der EVN hat die Verschiebung der Aktionärsverhältnisse keinerlei Einfluß. Die Aktien der EVN befinden sich zu 51% im Eigentum der NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH.

Die Entwicklung beweist, daß ausländische Konzerne großes Interesse am österreichischen Strommarkt haben. Umso wichtiger ist daher zur Verhinderung eines Ausverkaufs die rasche Umsetzung der Österreichischen Stromlösung.
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