13.12.2005

Besseres Licht für die Stadtgemeinde Retz

Modernisierung der Hauptplatzbeleuchtung erfolgreich abgeschlossen
Unter dem Titel "Lichtservice" bietet die EVN seit einigen Jahren niederösterreichischen Gemeinden Energiepartnerschaften zur Optimierung der öffentlichen Beleuchtung an. Im Vordergrund steht dabei ein effizienter und sparsamer Energieeinsatz bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Umweltfreundlichkeit der eingesetzten Beleuchtungskörper. Rund 50 niederösterreichische Gemeinden sind bislang eine solche Partnerschaft eingegangen. Die EVN übernimmt auch das gesamte Energiemanagement in bestehenden Anlagen und zeichnet bei Modernisierungsprojekten für Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb der Anlagen verantwortlich. Besonders die Finanzierung von Straßenbeleuchtungs-Projekten stellt für jede Gemeinde eine besondere Herausforderung dar. Hier erarbeitet die EVN langfristige und kostengünstige Finanzierungsmodelle mit den Gemeinden.

Seit nunmehr zwei Jahren ist EVN auch für die Straßenbeleuchtung der Stadtgemeinde Retz verantwortlich. Im Zuge des Kanalbaus wurde die Beleuchtung in den Katastralgemeinden Unternalb (2004) und Obernalb (2005) zur Gänze saniert und modernisiert. Durch die Verwendung von Leuchten mit hochwertiger Spiegeloptik konnte nicht nur die Beleuchtungsqualität gesteigert werden. Der hohe Wirkungsgrad von Natriumdampfhochdrucklampen sowie deren geringer Anteil an UV-Licht leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und zum Umwelt- und Artenschutz.

In den letzten zwei Monaten wurde nun auch eine zeitgemäße Beleuchtung des Hauptplatzes der durch die Fernsehserie „JULIA – Eine ungewöhnliche Frau“ bekanntgewordenen Stadt Retz umgesetzt.

„Wenn die Gebäude die Körper der Stadt sind, dann ist das Licht die Seele“. Mit diesem Motto hatte die Stadtverwaltung Retz das Ziel vorgegeben. Gebäudefassaden sollten ebenso belebt wie eine angenehme Einkaufsatmosphäre geschaffen werden - und das bei möglichst geringem Energieeinsatz. Im Mittelpunkt standen das bereits 1367 erstmals erwähnte Rathaus sowie das im Renaissancestil erbaute Verderberhaus. Weiters hatte die Gemeinde zur Bedingung gemacht, daß Aufgrabungen des gepflasterten Hauptplatzes aus Kostengründen zu vermeiden waren. In nur zwei Monaten Bauzeit konnte das Projekt Hauptplatzbeleuchtung realisiert werden. Für eine dem Tageslicht nachempfundene Beleuchtung und Farbwiedergabe sorgen UV-reduzierte Halogen-Metalldampflampen. Gerichtetes Licht vermeidet die häufig angeprangerte „Lichtverschmutzung“, d.h. die unkontollierte Emission von Licht. Die gezielt bewirkte Aufhellung des gesamten Hauptplatzes schafft nicht nur eine angenehme Atmosphäre für Bevölkerung und Touristen sondern leistet auch einen Beitrag zur Hebung der Sicherheit im Straßenverkehr und für Wohnobjekte.
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