31.10.2007

Biomasse-Fernheizwerk Stockerau offiziell eröffnet

Biomasse-Fernheizwerk reduziert den CO2-Ausstoß um 4.500 Tonnen pro Jahr

Heute wird das Biomasse-Fernheizwerk Stockerau durch den NÖ Umweltlandesrat Josef Plank und EVN Vorstandssprecher Dr. Burkhard Hofer offiziell eröffnet. D as Biomasse-Heizwerk konnte in nur fünf Monaten Bauzeit fertig gestellt werden . Über ein sieben Kilometer langes Leitungsnetz werden aus dem Fernheizwerk u.a. das Landesklinikum, das Landespensionistenheim, Gemeindeanlagen, Gewerbebetriebe sowie über 400 private Haushalte mit Naturwärme versorgt. Das Heizwerk und das Fernwärmenetz wird von der EVN gemeinsam mit der HEG - Harmer Energie GmbH betrieben. Während die HEG für die Bereitstellung der Biomasse sorgt, konzentriert sich die EVN ganz auf die Betreuung der Wärmekunden. In Stockerau werden ausschließlich Hackschnitzel und Sägenebenprodukte aus der Region verarbeitet.

Neben dem Biomasse-Fernheizwerk betreibt die HEG gemeinsam mit Partner auch eine Biogasanlage. Diese Anlage liefert Strom ins EVN Netz und die anfallende Wärme wird ebenfalls ins Fernwärmenetz der EVN eingespeist. Daraus ergibt sich eine sinnvolle Kombination mit großer Bedeutung für die Stadtgemeinde Stockerau.

Durch den Einsatz von 18.000 Schüttraummetern Hackschnitzel werden nun rund 4.500 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Der Biomassekessel hat eine Leistung von 4.000 Kilowatt, als Ausfallsreserve und für Spitzenlastabdeckung steht ein Erdgaskessel zur Verfügung. Die Investitionen betragen 5,5 Mio. Euro.

Die EVN betreibt derzeit 43 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich und ist damit der größte Naturwärmeversorger in Österreich.

Biomasse ist ein „Energieträger mit Zukunft“, für den sich in NÖ immer mehr Kunden entscheiden. Die in einem Biomasseheizwerk erzeugte Wärme ist wettbewerbsfähig und das nicht nur was die Anschlusskosten sondern auch den laufenden Betrieb betrifft. Schließlich bringt die Nutzung von Biomasse auch für die Umwelt eine erhebliche Entlastung, da der Ersatz vieler einzelner Feuerungsanlagen durch eine zentrale, professionell betriebene Kesselanlage die Luftbelastung erheblich verringert. Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben, so dass dieser Energieträger als CO2- neutral bezeichnet wird.
 

Zurück zur Übersicht Artikel per Email senden Drucken
Archiv
2020 (86 Pressemeldungen)
2019 (111 Pressemeldungen)
2018 (99 Pressemeldungen)
2017 (100 Pressemeldungen)
2016 (133 Pressemeldungen)
2015 (69 Pressemeldungen)
2014 (62 Pressemeldungen)
2013 (61 Pressemeldungen)
2012 (53 Pressemeldungen)
2011 (63 Pressemeldungen)
2010 (52 Pressemeldungen)
2009 (40 Pressemeldungen)
2008 (26 Pressemeldungen)
2007 (22 Pressemeldungen)
2006 (26 Pressemeldungen)
2005 (21 Pressemeldungen)
2004 (12 Pressemeldungen)
2003 (22 Pressemeldungen)
2002 (14 Pressemeldungen)
2001 (11 Pressemeldungen)
2000 (16 Pressemeldungen)
1999 (9 Pressemeldungen)
1998 (12 Pressemeldungen)