21.01.1999

EVN, TIWAG und WStW: Syndizierung der VG-Anteile mit der Republik Österreich nach dem Modell OMV

Zusammenarbeit mit VG soll auf neue zukunftsorientierte Basis gestellt werden – Syndizierung als entscheidende Voraussetzung für eine österreichische Elektrizitätwirtschaft
EVN, TIWAG und WStW legen dem Wirtschaftsministerium ihre Vorstellungen für die neue Satzung der Verbundgesellschaft (VG) und für die Syndikatsvereinbarung mit der Republik Österreich vor.

Die drei Landesgesellschaften, die neben der Republik Österreich als Mehrheitseigentümer die größten Aktionäre der Verbundgesellschaft sind, schlagen nun vor, mit einer an die geänderten Rahmenbedingungen eines europaweit geöffneten Marktes angepaßten Definition der Aufgaben des Unternehmens die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der VG auf eine neue zukunftsorientierte Basis zu stellen.

Mit der Vorlage konkreter Vertragsentwürfe reagieren die drei Gesellschaften auf die Äußerung von BM Dr. Farnleitner, daß er einer Syndizierung der Anteile an der VG grundsätzlich aufgeschlossen gegenübersteht. Die drei Gesellschaften weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, daß durch die vorgeschlagene Syndizierung die Republik Österreich auch die Möglichkeit hätte, sich mittelfristig auf eine bloße Sperrminorität bei der Verbundgesellschaft zurückzuziehen, ohne daß die Identität der VG als österreichische Gesellschaft gefährdet würde, da die Syndikatspartner gemeinsam eine Aktienmehrheit halten würden.

Als inhaltliches Vorbild für den Syndikatsvertrag, wurde die von der Republik Österreich - im Wege der ÖIAG - bei der OMV zugrundegelegte Struktur anläßlich des Einstiegs eines ausländischen Investors herangezogen. Die wesentlichsten Punkte der Syndikatsvereinbarung sind, daß wichtige Entscheidungen einer Abstimmung unter den Syndikatspartnern bedürfen sowie eine angemessene Vertretung der Hauptaktionäre in den Organen der VG.

Im Hinblick auf die bereits für Ende Mai angekündigte Hauptversammlung der Verbundgesellschaft erscheint die ehebaldige Aufnahme konkreter Verhandlungen dringend geboten.
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