27.06.2001

EVN Kapitalerhöhung

Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot von jungen Aktien der EVN AG (Bezugsfrist: 2.-16. Juli) aus der im Rahmen der 72. ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Januar 2001 beschlossenen Kapitalerhöhung
und der am 26. Juni 2001 durch die Wiener Börse AG erfolgten Zulassung dieser jungen Aktien zum gemeinsamen Handel mit den bereits notierten Aktien der EVN AG im amtlichen Handel der Wiener Börse unter einer Wertpapierkennnummer, teilt die EVN AG mit, dass gegen die im Rahmen der 72. ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Januar 2001 gefassten Beschlüsse über die Erhöhung des Grundkapitals sowie die Wahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates zwei Anfechtungsklagen eingebracht wurden. Diese verbundenen Verfahren sind hinsichtlich der Anfechtung der Kapitalerhöhung noch erstinstanzlich anhängig. Hinsichtlich der Wahl von Mitgliedern des Aufsichtsra-tes wurden die verbundenen Klagen mit Teilurteil des Landes- als Handelsgericht Wiener Neustadt vom 27. April 2001 abgewiesen, wogegen am 6. Juni 2001 eine gemeinsame Berufung der Anfechtungskläger eingebracht wurde.

Ein rechtskräftig stattgebendes Anfechtungsurteil würde hinsichtlich der im Rahmen der 72. ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Januar 2001 beschlossenen Kapitalerhöhung bewirken, dass die Beschluss-fassung für nichtig erklärt werden würde. Dies hätte zur Folge, dass die in der Folge durchgeführte und im Firmenbuch eingetragene Kapitalerhöhung rückabzuwickeln wäre. Art und Ausmaß des damit für Anleger verbundenen Risikos sind in dem im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und der Börsezulas-sung erstellten Prospekt, der voraussichtlich am 29. Juni 2001 bei der Oesterreichischen Kontrollbank AG, Strauchgasse 1-3, A-1011 Wien hinterlegt wird und der bei der EVN AG, EVN Platz, A-2344 Maria Enzers-dorf und der CA IB Investmentbank Aktiengesellschaft, Nibelungengasse 15, A-1010 Wien, kostenlos zur Verfügung gestellt wird, beschrieben.

Für den Fall eines im Zusammenhang mit der Beschlussfassung über die Kapitalerhöhung rechtskräftig stattgebenden Anfechtungsurteiles wird sich die EVN AG bemühen, die Rückabwicklung im Rahmen be-stehender gesetzlicher Verpflichtungen bestmöglich durchzuführen. Jenen Aktionären, die nachweisen können, dass sie junge Aktien der EVN AG aus der im Rahmen der 72. ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Januar 2001 beschlossenen Kapitalerhöhung halten, wird die EVN AG, sofern durch das erken-nende Gericht, Verwaltungsbehörden oder gesetzliche Bestimmungen keine anderen Vorgaben hinsicht-lich der Rückabwicklung und der Höhe der für die einzuziehenden jungen Aktien zu leistenden Abfindung bestehen, anbieten, gegen Einziehung der ausgegebenen jungen Aktien eine Abfindung in Höhe des am Tag der Rechtskraft eines stattgebenden Urteiles festgestellten Schlußkurses im amtlichen Handel der Wiener Börse zu leisten.

Die EVN AG wurde von den Bezugsstellen und den Depotbanken darauf hingewiesen, dass diese im Falle einer möglichen Rückabwicklung der gegenständlichen Kapitalerhöhung keine Gewähr dafür leisten kön-nen, Aktionäre der EVN AG bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche banktechnisch oder in anderen Fragen unterstützen zu können. Dementsprechend übernehmen die Banken keine Haftung für jegliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Durchführung einer möglichen Rückabwicklung dieser Kapitaler-höhung und daraus entstehenden rechtlichen oder wirtschaftlichen Nachteilen.
Zurück zur Übersicht Artikel per Email senden Drucken
Archiv
2020 (86 Pressemeldungen)
2019 (111 Pressemeldungen)
2018 (99 Pressemeldungen)
2017 (100 Pressemeldungen)
2016 (133 Pressemeldungen)
2015 (69 Pressemeldungen)
2014 (62 Pressemeldungen)
2013 (61 Pressemeldungen)
2012 (53 Pressemeldungen)
2011 (63 Pressemeldungen)
2010 (52 Pressemeldungen)
2009 (40 Pressemeldungen)
2008 (26 Pressemeldungen)
2007 (22 Pressemeldungen)
2006 (26 Pressemeldungen)
2005 (21 Pressemeldungen)
2004 (12 Pressemeldungen)
2003 (22 Pressemeldungen)
2002 (14 Pressemeldungen)
2001 (11 Pressemeldungen)
2000 (16 Pressemeldungen)
1999 (9 Pressemeldungen)
1998 (12 Pressemeldungen)