15.03.2002

EnergieAllianz: Energie AG und Bewag-Beitritt vertraglich fixiert

Als historischen Gründungsakt bezeichneten die Partner der EnergieAllianz die heute im Linzer Landhaus stattgefundene Vertragsunterzeichnung
Wien (OTS) Als historischen Gründungsakt bezeichneten die Partner der EnergieAllianz die heute im Linzer Landhaus stattgefundene Vertragsunterzeichnung, mit der die Energie AG OÖ der EnergieAllianz Austria beigetreten ist. Auch die burgenländische Bewag fixierte heute ihre Teilnahme an der EAA vertraglich. Sechs Energiedienstleister (Begas, Bewag, EVN, Energie AG, Linz AG und Wien Energie) aus vier Bundesländern führen damit ihre Handels- und Vertriebsaktivitäten zusammen. Die kartellrechtliche Genehmigung für diese Zusammenarbeit wurde bereits Ende Jänner 2002 erteilt.

EVN und Wien Energie halten nun je 31,5 Prozent an der EAA und der gemeinsamen Handelstochter e&t (energy & trade), die EAG 17 Prozent, die Linz AG 10 Prozent, die Bewag 7 Prozent und die Begas 3 Prozent.

Das Zusammengehen der sechs österreichischen Energieunternehmen passiert vor dem Hintergrund der in Österreich frühzeitig erfolgten gänzlichen Marktöffnung. Mit dem Zusammenrücken zur EnergieAllianz Austria sollen die Herausforderungen des liberalisierten Marktes bewältigt und die sich eröffnenden Chancen im In- und Ausland bestmöglich genutzt werden. Ein umfangreiches Vertragswerk enthält genaue Regelungen über das künftige partnerschaftliche Miteinander in der EnergieAllianz Austria in der neuen Form.

Gleichzeitig mit den Beitritts-Vertragsunterzeichnung erfolgte der Anteilsverkauf von 25 Prozent und einer Aktie der Energie AG an die EAA-Unternehmen Wien Energie, EVN und Linz AG durch das Land Oberösterreich. Damit wechselten rd. 436 Millionen Euro den Besitzer. Gehalten werden die Anteile zu je 37,5 Prozent von Wien Energie und EVN und zu 25 Prozent von der Linz AG.

"Mit der Unterzeichnung der Verträge ist eine Phase der Unsicherheit für Unternehmen und Belegschaft beendet, begrüßt Energie AG-Vorstandsvorsitzender Leo Windtner die nunmehr endgültige Entscheidung. Wir können nun wieder eine klare strategische Ausrichtung verfolgen, die Energie AG wird so Ihre Position als führender Infrastrukturkonzern dieses Landes in die Allianz einbringen. Wir werden den eingeschlagenen, erfolgreichen Kurs konsequent weiterverfolgen und an unserem Wachstum festhalten.

"Wir sehen den neuen Perspektiven mit Optimismus entgegen, weil die vertiefte Kooperation mit der EAA unsere Wettbewerbschancen steigert. Nur mit einem großen Partner können wir im Wettbewerb bestehen. Wir profitieren vom Know-how-Austausch und der Verlässlichkeit eines BigPlayers", so Bewag-Vorstandsdirektor Günter Ofner.

„Der Beitritt der Energie AG ist für die EnergieAllianz Austria unbestritten ein Meilenstein in ihrer Entwicklungsgeschichte. Von wesentlicher Bedeutung ist der damit erfolgte Konsolidierungsschritt für die österreichische Stromwirtschaft“, erklärte Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Karl Skyba und unterstrich, dass damit das wesentliche Fundament für eine möglichst breite österreichische Lösung gelegt wurde.

"Die EnergieAllianz mit ihrer Multi-Utility Ausrichtung hat als österreichischer Marktführer beste Voraussetzungen im liberalisierten europäischen Energiemarkt. Unsere Stärken sind die regionale Verwurzelung und der direkte Kundenzugang. Die EU-Osterweiterung sehen wir als historische Chance, die es nun zu nutzen gilt“, betonte EVN-Generaldirektor Rudolf Gruber.

"Der Beitritt der Energie AG zur EnergieAllianz Austria war Voraussetzung für eine gesamtösterreichische Stromlösung, die nunmehr in greifbare Nähe gerückt ist. Insofern ist der heutige Tag für die österreichische E-Wirtschaft als historisch zu bezeichnen", so Linz AG-Generaldirektor Max Stockinger

"Die EnergieAllianz Austria als Partner bietet der Begas hinkünftig auch nach der Öffnung des Erdgasmarktes mit 1. Oktober 2002 eine solide Grundlage zur optimalen Kundenbetreuung verbunden mit kostengünstigen Erdgastarifen im Burgenland", unterstrichen die Begas-Vorstandsdirektoren Rudolf Simandl und Reinhard Schweifer die Stärken der Zusammenarbeit mit der EAA.
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