26.02.2010

Erfolgsbilanz der längsten Fernwärme-Transportleitung Österreichs

Seit der Inbetriebnahme im Oktober 2009 bereits 75 GWh Wärme geliefert
Seit 1.10.2009 liefert die EVN zwei Drittel des gesamten Wärmebedarfs der NÖ Landeshauptstadt über eine 31 km lange Transportleitung aus Dürnrohr nach St. Pölten. Die spezialisolierte Fernwärmeleitung verläuft über den Perschlingtalkanal und das Traisental bis in die niederösterreichische Landeshauptstadt. Sie hat einen Durchmesser von 700 Millimeter und ist die längste Fernwärme-Transportleitung Österreichs. Eine Spezialisolierung sorgt für besonders geringe Wärmeverluste. Das am Standort Dürnrohr mit 140 Grad in die Leitung abgegebene Heißwasser kommt nach 31 km im Fernheizwerk St. Pölten Nord mit beachtlichen 138 Grad an. Die Investitionskosten betrugen rund 35 Mio. EUR.

Die umweltfreundliche Wärme aus dem EVN Energiestandort Dürnrohr stammt gleich aus drei Quellen: Abwärme aus dem Wärmekraftwerk Dürnrohr, Prozesswärme aus der Müllverbrennungsanlage und auch aus einer Biomasseanlage auf demselben Areal. In der Heizperiode 2009/10 wurden bereits 75 GWh Fernwärme in die Landeshauptstadt geliefert. Die Nutzung der Abwärme aus Dürnrohr spart ab diesem Zeitpunkt 15.000 Jahrestonnen an CO2 -Emissionen. Dadurch wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Dipl.-Ing. Dr. Adolf Aumüller, Leiter der EVN Kraftwerke: „Die EVN setzt auf den Einsatz erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Durch die Nutzung von Abwärme aus unseren Kraftwerksanlagen können große Mengen an Erdgas eingespart und so CO² Emissionen vermieden werden. Die EVN leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Niederösterreich.“

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: „Bei der Eröffnung der Fernwäremeleitung am 1. Oktober 2009 habe ich von einem Meilenstein in der Energieversorgung von St. Pölten gesprochen. Die ersten Betriebsmonate zeigen, dass alle Vorteile eintreten, die wir uns erhofft haben: Eine klare Einsparungen bei den Heizkosten für unsere Kunden, ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz – ausgezeichnet durch den Climate-Star“, mehr Unabhängigkeit vom internationalen Energiemarkt, absolute Versorgungssicherheit und letztlich ein beachtlicher Imagegewinn für die Stadt! Also ein Erfolg auf allen Ebenen, der durch die gute Zusammenarbeit zwischen EVN und Stadt St. Pölten möglich wurde!“

St. Pölten setzt seit 1952 auf Fernwärme und mittlerweile liegt der Versorgungsgrad bei 40%. 3.300 Kunden werden damit versorgt und die Stadt treibt den Ausbau der Fernwärme als verlässlicher, kostengünstiger und umweltfreunlicher Energieversorger weiter voran. Derzeit beträgt die Länge des innerstädtischen Fernwärmeleitungsnetztes 72 km. Neben den viele Privatkunden gibt es auch große Abnehmer wie das Landesklinikum, die NÖ Landesregierung, ÖBB Bahnhof und Werkstätte, Gewerbebetriebe und Wohnhausanlagen. St. Pölten kann sich daher durchaus als „Hauptstadt der Fernwärme“ bezeichnen.

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