01.03.1999

Geschäftsverlauf 1. Quartal 1998/99

Absatzzuwächse in allen Sparten Steigerung der Umsatzerlöse um 5,1 % 19 % Ergebniszuwachs Erwerb von 5 %-Anteil an ATEL
EVN Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber: "Das Geschäftsjahr 1998/99 hat für die EVN sehr vielversprechend begonnen, allerdings kann vom Ergebnis des 1. Quartals aufgrund der saisonalen Besonderheiten in der Energiewirtschaft nicht einfach auf das Jahreser
bnis hochgerechnet werden."

 


Ergebnis


Das operative Ergebnis (EBIT) lag aufgrund der positiven Entwicklungen im energiewirtschaftlichen Bereich sowie der erzielten Reduktionen des Personal-, Material- und Betriebsaufwandes mit 898 Mio S um 19,1 % über dem Niveau des Vorjahres. Das Finanzerg
nis wurde vor allem durch Kursverluste aus der stichtagsbezogenen Bewertung der Fremdwährungsanleihen belastet. Zusätzlich schlugen sich die im Vorjahr begebenen Anleihen in erhöhten Zinsaufwendungen nieder. Insgesamt wurde im 1. Quartal 1998/99 ein unversteuertes Ergebnis in Höhe von 754 Mio ATS erzielt, das um 8,2 % über dem Vorjahreswert liegt.

 

Absatz- und Erlösentwicklung


Das 1. Quartal des Geschäftsjahres 1998/99 (1. Oktober 1998 bis 31. Dezember 1998) war vor allem von niedrigeren Temperaturen als im Vorjahr geprägt. Vor diesem Hintergrund konnten Absatzuwächse in allen Sparten erzielt werden. Die Umsatzerlöse stiegen
otz einer marktorientierten Preispolitik im Hinblick auf die Stärkung der Wettbewerbsposition der EVN auf 3.874 Mio S und lagen damit um 188 Mio S bzw. 5,1 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Aufwendungen

Die Aufwendungen für den Energieeinsatz gingen trotz der erfreulichen Absatzsteigerungen in allen Sparten um 1,4 % zurück. Neben dem verminderten Einsatz eigener kalorischer Kraftwerke resultiert diese Entwicklung vor allem aus dem weiterhin niedrigen
Niveau der Gasbezugspreise. Der Material- und Betriebsaufwand, der im Vorjahr durch Revisionen in den Wärmekraftwerken außergewöhnlich stark belastet war, konnte im Berichtszeitraum um 12,6 % verringert werden. Der Personalstand des Unternehmens lag im 1. Quartal 1998/99 mit durchschnittlich 2.323 Mitarbeitern um 4,8 % unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Ungeachtet der kollektivvertraglichen Bezugserhöhung um durchschnittlich 2,6 % per 1. November 1998 lag der Personalaufwand um 2,2 % unter dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 17,5 %.

Beteiligung an der ATEL

Im Hinblick auf die künftige Bedeutung des Energiehandels hat die EVN sich Anfang Oktober mit
5 % an der Schweizer ATEL (Aare-Tessin AG für Elektrizität) beteiligt, die gemeinsam mit einem anderen Unternehmen drei Viertel des europäischen Strom-Spotmarktes abwickelt. Die Kooperation mit der ATEL wird EVN den Zugang zum westeuropäischen Elektrizitätsmarkt und den Aufbau des Handelsgeschäftes erleichtern.

Ausblick

EVN Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber: "Die Liberalisierung des Strommarktes stellt die EVN vor große Herausforderungen, bietet aber beträchtliche Chancen. Um ihre Position im neuen Marktumfeld weiter zu verbessern, wird die EVN ihre gute Position im Kerngeschäft ausbauen, ihre Kostenstruktur weiter straffen, Kooperationen auf Beschaffungs- und Absatzseite eingehen sowie die Diversifikation in kerngeschäftsnahe Bereiche vorantreiben. Dies alles erfolgt mit dem Ziel, das Ertragspotential im Interesse von Kunden und Aktionären weiter zu stärken."
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