25.08.2004

Geschäftsverlauf der EVN AG in den ersten drei Quartalen 2003/04

· Umsatzsteigerungen bei Strom, Wärme, Wasser und thermischer Abfallverwertung · Erfolgreicher Vollbetrieb der thermischen Abfallverwertungsanlage Dürnrohr und gelungene Integration der WTE – deutliche Verbesserung im operativen Ergebnis · Spürbar höheres Beteiligungsergebnis · Periodenüberschuss deutlich über Vorjahresniveau · Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen – 3,3 Mio neue Aktien im In- und Ausland platziert · EVN exklusiver Verhandlungspartner bei der Privatisierung der bulgarischen Stromversorgung
(1. Oktober 2003 – 30. Juni 2004)

Positive Geschäftsentwicklung der EVN in den ersten drei Quartalen 2003/04


Die EVN konnte ihre gute Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2003/04 fortsetzen und durch die Akquisition der WTE und den Start der thermischen Abfallverwertungsanlage Dürnrohr zusätzlich wichtige Schritte für ihr weiteres profitables Wachstum realisieren. Aufgrund der zufriedenstellenden Entwicklung in praktisch allen Geschäftsbereichen sowie eines steigenden Beteiligungsergebnisses liegt das Ergebnis der EVN Gruppe deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

Die Umsatzerlöse der EVN Gruppe lagen mit insgesamt 931,2 Mio EUR um 6,5 % über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (EBIT) der EVN Gruppe verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2003/04 um 18,6 % auf 161,8 Mio EUR. Hauptverantwortlich dafür waren neben den Verbesserungen im Energiegeschäft vor allem die Ergebnisbeiträge der neuen Geschäftsfelder Wasser und thermische Abfallverwertung.

Das Finanzergebnis lag jedoch mit 10,1 Mio EUR unter dem Vorjahreswert von 35,3 Mio EUR. Primärer Grund dafür waren im Vorjahr erzielte hohe Einmaleffekte aus der Bewertung bzw. Auflösung von Finanzinstrumenten, die sich im Berichtszeitraum nicht wiederholten. Sehr zufriedenstellend entwickelte sich im Berichtszeitraum die Geschäftstätigkeit der Beteiligungen der EVN. Dies führte zu einem Anstieg des Beteiligungsergebnisses um 22,1 Mio EUR auf 31,5 Mio EUR.

Das unversteuerte Ergebnis lag mit 171,9 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Durch die Auflösung von Rückstellungen für latente Steuern infolge der für 2005 beschlossenen Absenkung des Körperschaftssteuersatzes auf 25% reduzierte sich der Ertragssteueraufwand. Dies führte zu einem Anstieg des Konzernergebnisses um 16,5 % auf 139,4 Mio EUR. Das Ergebnis je Aktie (EPS) erhöhte sich um 16,5 % auf 3,71 EUR.

Entscheidende Weichenstellungen für die EVN Gruppe

Parallel zu den Erfolgen im Wasser-und Abfallgeschäft – dazu zählen die Aufträge für die Errichtung einer thermischen Müllverwertungsanlage sowie einer Trinkwasseraufbereitungsanlage in Moskau und die Inbetriebnahme der von WTE miterrichteten zentralen Kläranlage in Zagreb – konnte die EVN Gruppe im Berichtszeitraum entscheidende Weichenstellungen vornehmen:

Exklusive Verhandlungen bei Privatisierung in Bulgarien

Bei der Privatisierung der bulgarischen Elektrizitätsverteilgesellschaften ist die EVN aus dem bisherigen Prozess als exklusiver Verhandlungspartner für die Unternehmensgruppe Süd-Ost hervorgegangen.

Neustrukturierung des österreichischen Energiemarktes

Nach Einlangen der offiziellen Genehmigung der Brüsseler Wettbewerbsbehörde haben die Partnerunternehmen der "Österreichischen Stromlösung" – neben der EVN sind dies die weiteren Mitglieder der EnergieAllianz und die Verbundgesellschaft – als Start Oktober 2004 festgelegt. Damit entsteht für die Gesellschafter ein Strom-Handelshaus, das unter die Top Ten Europas einzureihen sein wird, sowie eine Strom-Vertriebsgesellschaft für Großkunden, die in Zentraleuropa eine führende Rolle einnehmen wird, wie dies der EconGas bereits im Gasgroßkunden und -handelsgeschäft erfolgreich gelingt.

EconGas mit sehr erfreulicher Ergebnisentwicklung

Im zweiten Jahr ihres Bestehens konnte EconGas den Jahresüberschuss um 30 % und die Absatzmenge um 10 % auf 6,6 Mrd m3 steigern. Damit hat EconGas die Herausforderungen der Liberalisierung bislang erfolgreich gemeistert und ist gleichzeitig gut gerüstet, sich auch über die österreichischen Grenzen hinaus als wichtiger Marktpartner im zentraleuropäischen Großkundengeschäft zu etablieren.

Kapitalerhöhung unterstützt weiteres Wachstum

Eine wichtige Kapitalmaßnahme hat die EVN im Juli 2004 durchgeführt. Unter Ausnutzung des in der Hauptversammlung vom 22. Jänner 1999 genehmigten Kapitals wurden insgesamt 3,3 Mio neue Aktien bzw. rund 8,8 % des Grundkapitals bei bestehenden und neuen Investoren erfolgreich platziert. Die Emission war deutlich überzeichnet und brachte einen Erlös von 133,65 Mio EUR. Diese Kapitalmaßnahme dient der finanziellen Sicherung der dynamischen Wachstumsperspektiven der EVN im Energie-, Wasser- und thermischen Abfallverwertungsbereich.

Ausblick

GD Dr. Rudolf Gruber: "Für das laufende Geschäftsjahr 2003/04 präsentiert sich der Ausblick der EVN Gruppe positiv. Auf Basis der Entwicklung in den ersten drei Quartalen sollte sowohl das operative Ergebnis als auch der Jahresüberschuss über dem Niveau des Vorjahres liegen."
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