24.11.2010

Naturwärme-Partnerschaft zwischen Marktgemeinde Spillern und EVN (1)

Fertigstellung des Projektes „Fernwärme für Spillern“
Die EVN errichtete in Spillern ein Fernwärmenetz sowie ein Biomassekompaktheizwerk mit einer Leistung von 1.000 kW. Das bedeutet im Endausbau einen Einsatz von rund 2.000 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Jahr.

200 Haushalte in Spillern können nun umweltfreundliche Fernwärme beziehen. Über das rund 1,2 km lange Wärmenetz werden die gemeindeeigenen Anlagen im Zentrum von Spillern, wie Kindergarten, Gemeindezentrum, Volksschule, Kindergartenneubau, Wohnprojekt "Betreutes Wohnen", sowie bestehenden Wohnhausanlagen und derzeit im Bau befindlichen Anlagen der SG Neunkirchen ihre Wärme beziehen. Auch an der Trasse liegende Einfamilienhäuser können mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden.

Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 700.000 Euro und ermöglicht CO2 Einsparungen von rund 300 Tonnen pro Jahr.

Bürgermeister Ing. Thomas Speigner: „Spillern ist seit 10 Jahren Klimabündnisgemeinde und hat sich schon seit langem mit dem Projekt Fernwärme beschäftigt. Mit der EVN haben wir nun einen Naturwärme-Partner für die Umsetzung gefunden. Wir sind froh dieses Projekt gemeinsam auf Schiene gebracht zu haben. Durch diese Zusammenarbeit ist ein Schritt in die richtige Richtung gelungen und es kann seitens der EVN und der Marktgemeinde Spillern ein Beitrag zum Umweltschutz und zur CO2-Reduktion geleistet werden.“

EVN Vorstandsdirektor Dipl. Ing. Herbert Pöttschacher: "Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits 50 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Mit einem Einsatz von rund 1,2 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich. Bereits 60% der von der EVN gelieferten kommunalen Fernwärme stammt aus Biomasse. Die EVN leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Niederösterreich."

Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben, so dass dieser Energieträger als CO2-neutral bezeichnet wird.

Das Foto dieser Presseaussendung zum Download finden Sie hier
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