18.04.2008

Naturwärme und Naturstrom aus Biomasse für die Stadtgemeinde Mödling

Der Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umweltangelegenheiten im Bezirk Mödling und die EVN gehen in das zweite Jahr ihrer erfolgreichen Kooperation
Seit Juni 2006 erzeugt die Biomasseanlage Mödling Naturstrom und -wärme für je 10.000 Haushalte aus Hackschnitzeln. Der Biomassekessel hat eine Leistung von 26,5 Megawatt, die elektrische Leistung der Anlage beträgt 5 Megawatt. Zu den Naturwärmekunden zählen Haushalte, Wohnhausanlagen, öffentliche Anlagen (Krankenhaus, Bezirkshauptmannschaft, Finanzamt und Gemeinde) sowie Gewerbebetriebe. Die Stadt Mödling spart damit über 45.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben, so dass dieser Energieträger als CO2- neutral bezeichnet wird.

Im Jahr 2007 stammten rund 1.800 m³ der benötigten Biomasse aus den umliegenden Gemeinden Maria Enzersdorf, Hinterbrühl, Laab im Walde und Vösendorf. Das Waldhackgut wird aus den gemeindeeigenen Forsten sowie aus der Parkraumbewirtschaftung gewonnen und auf eigenen Plätzen zwischengelagert. Kurze Transportwege leisten einen weiteren positiven Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Die operative Abwicklung der Organisation erfolgt über den Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umweltangelegenheiten, der in den vergangenen Jahren verstärkt auf dem Umweltsektor tätig ist.

Heute besuchte eine Delegation von Bürgermeistern, Umweltgemeinderäten und Gemeindearbeitern der teilnehmenden Gemeinden sowie weitererer interessierten Kommunen das Werk in Mödling um sich vor Ort von den Vorteilen des gemeinsamen Umweltprojektes zu überzeugen.

Die EVN betreibt derzeit 44 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich und ist damit der größte Naturwärmeversorger in Österreich.

Die EVN setzt bei ihrer Stromaufbringung seit Jahren auf einen flexiblen Erzeugungsmix aus Wasser- und Wärmekraft sowie Alternativenergie, der auf Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit abzielt. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Insbesondere im Wärmebereich setzt die EVN verstärkt auf Alternativenergie: So stammen bereits 60 % der von der EVN gelieferten kommunalen Fernwärme aus Biomasse.
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