15.09.2006

Neue Trinkwasserversorgungsleitung von Tulln nach Bisamberg bringt deutliche Qualitätsverbesserung

6 Mio € investiert evn wasser in die Wasserqualität von Bisamberg und den nördlich liegenden Gebieten des Rußbachtales
Eine neue 30 km lange Leitung bringt zukünftig bestes Trinkwasser von Mollersdorf (bei Tulln) nach Bisamberg.

Geschäftsführer Dipl.-Ing. Franz Dinhobl: „Damit wird dem Wunsch der Kunden nach einer Reduktion von Härte und Nitrat Rechnung getragen. Durch die Verbindung mehrer großer Brunnenfelder erhöht sich gleichzeitig die Versorgungssicherheit, vor allem in Katastrophenfällen."

evn wasser versorgt die Wasserversorgungsanlage "Bisamberg" bzw. "Rußbachtal" vom bestehenden Brunnenfeld Bisamberg der evn wasser. Von seiten der Gemeinden wurde an evn wasser immer wieder der Wunsch herangetragen, den Härtegehalt im Trinkwasser von derzeit ca. 30° dH zu senken. Für den Menschen absolut bekömmlich erweisen sich die Kalkablagerungen im Warmwasserbereich als ziemlich lästig. Weiters ist der Grundwasserkörper "Korneuburger Bucht" gekennzeichnet durch einen relativ hohen Nitratwert. Um diesen zu senken, hat evn wasser bereits im Jahre 1994 eine Denitrifikationsanlage in Betrieb genommen. Je nach Höhe des Verbrauches schwankt der Nitratwert ca. zwischen 40 und 35 mg/l. In den Sommermonaten zu verbrauchsstärkeren Zeiten kann dieser jedoch auch über 40 mg/l ansteigen.
Um jedoch dem Wunsch der Gemeinden und Privatkunden Rechnung zu tragen, hat evn wasser die Errichtung einer Transportrohrleitung, Projektname "Nordschiene", von Tulln nach Bisamberg geplant. Durch diese Verbindungsleitung besteht nun die Möglichkeit der Vernetzung eines sehr großen Versorgungsgebietes von evn wasser sowie die Einbindung mehrerer Brunnenfelder. Dadurch wird die Versorgungssicherheit erheblich gesteigert, weil bei Ausfall eines oder mehrer Brunnen auf andere Wasserspender zurückgegriffen werden kann.

Weiters wird das von evn wasser derzeit in Bau befindliche Brunnenfeld Mollersdorf (nördlich von Tulln) bis zu max. 250 l/s (das ist der Bedarf von etwa 40.000 Menschen) in dieses System einspeisen können. Durch diese Zuleitung kann der zukünftige Nitratgehalt in der Wasserversorgungsanlage "Rußbachtal"-"Bisamberg" zwischen 20 und 25 mg/l bzw. die Gesamthärte bei ca. 20 - 25° dH liegen.

Details Nordschiene: 30 km, DN 400, Errichtungskosten: 5,950.000,--, Bauzeit: August 06 – Dezember 07. Durch Bundes- und Landesmittel gefördert. Mit einer Inbetriebnahme dieser Leitung ist Ende 2007 zu rechnen.
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