19.10.2007

Überregionale Wasserleitung versorgt künftig 40.000 Einwohner des niederösterreichischen Rußbachtals

Sechs Mio. EUR hat EVN Wasser in den letzten Monaten in die Wasserqualität von Bisamberg und den nördlich liegenden Gebieten des Rußbachtals investiert
Über eine neue 30 km lange Wasserleitung kommt ab November 2007 bestes Trinkwasser aus dem Raum Tulln nach Bisamberg. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Franz Dinhobl: „Jede Investition in die Qualität unseres Wassers ist eine Investition in die Zukunft. Durch diese Trinkwasserleitung, die mehrere große Brunnenfelder miteinander verbindet, können künftig 40.000 Menschen mit nitratarmen und weicheren Wasser versorgt werden.“

EVN Wasser versorgte schon bislang die Wasserversorgungsanlage „Bisamberg“ bzw. „Rußbachtal“ vom bestehenden Brunnenfeld Bisamberg aus mit hochwertigem Trinkwasser. Der Grundwasserkörper „Korneuburger Bucht“ enthält jedoch kalkhaltiges Trinkwasser mit einem relativ hohen Nitratwert. Um künftig eine deutliche Qualitätsverbesserung für Gemeinden und Kunden zu erreichen, hat EVN Wasser eine rd. 30 km lange Trinkwasserleitung von Tulln nach Bisamberg innerhalb von 14 Monaten Bauzeit errichtet.

Durch diese Verbindungsleitung werden große Versorgungsgebiete sowie mehrere ergiebige Trinkwassergebiete (nahe Krems, Traismauer, Tulln und Bisamberg) miteinander vernetzt. Damit wird die Versorgungssicherheit erheblich gesteigert, weil bei Ausfall eines oder mehrerer Brunnen auf andere Wasserquellen zurückgegriffen werden kann. Die Mischung des Trinkwassers erfolgt künftig im Tiefbehälter von Bisamberg. Durch das Projekt kann der Nitratwert um 40 % und die Wasserhärte um rund ein Drittel gesenkt werden.

Die Feier anlässlich der Fertigstellung der Trinkwasserleitung findet Samstag, 20. 10. 2007 mittags mit der tatkräftigen Unterstützung von Abg. z. NR Bürgermeisterin Dorothea Schittenhelm (in Vertretung von Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank), Vorstandsdirektor Dr. Peter Layr (EVN AG), den beiden Geschäftsführern von EVN Wasser Dipl.-Ing. Franz Dinhobl und Mag. Raimund Paschinger, der Gemeindepolitiker sowie der Bevölkerung statt.

Den ganzen Tag über kann die Bevölkerung das Brunnenfeld, die biologische Aufbereitungsanlage sowie den Tiefbehälter besichtigen und sich über die „neue“ Wasserqualität informieren.

Die Umstellung betrifft 40.000 Menschen in den Gemeinden Kreuzstetten, Großebersdorf, Hagenbrunn, Großrussbach, Niederleis, Leobendorf, Harmannsdorf, Hochleithen, Kreuttal, Ernstbrunn, Wolkersdorf, Stetten, Enzersfeld, Bisamberg, Großmugl und Ulrichskirchen.
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