24.07.2015

„Energieeffizienz gegen Energiearmut“ - Erfolgreiches Projekt wird aufgrund großer Nachfrage fortgesetzt – AKNÖ und EVN schulen Sozialarbeiter

Schlecht gedämmte Wände, laufende Radiatoren, hohe Stand-by Verbräuche oder andere Stromfresser sind häufig in einkommensschwachen Haushalten zu finden
Gerade einkommensschwache Haushalte sind von schlechter Energieeffizienz betroffen, was sich in den Kosten
widerspiegelt. Mangelnde Dämmung oder andere Stromfresser belasten das ohnehin geringe Budget. AKNÖ und EVN ziehen hier an einem Strang und setzen nachhaltige Maßnahmen um: Nach dem Effizienzstarterpaket im Vorjahr startete Anfang 2015 ein Pilotprojekt in St. Pölten zur Information von sozialen Hilfsorganisationen, wie z.B. Caritas, Rotes Kreuz, Hilfswerk, oder Diakonie.  AKNO informiert dabei über Förderungen für energiearmutsbetroffene Haushalte,  EVN über Einsparpotenziale und Energieeffizienzmaßnahmen. Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Resonanz werden diese Informationsveranstaltungen ab Herbst in drei weiteren Regionen stattfinden.
 
Soziale Energieberatung in weiteren Städten
 
In Wiener Neustadt, Krems und Amstetten werden ab September Sozialarbeiter von AKNÖ und EVN geschult.
„Wir bringen Sozialarbeitern den Umgang mit energieeffizienten Maßnahmen bei, die sie bei den Betroffenen anwenden“, betonen AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser sowie EVN Vorstandssprecher Peter Layr. Das spart den Haushalten viel Geld.
 
Schlecht gedämmte Wände, laufende Radiatoren, hohe Stand-by Verbräuche oder andere Stromfresser sind häufig in einkommensschwachen Haushalten zu finden. Auch das Wissen um Förderungen ist mitunter zu wenig vorhanden. Hilfe kommt dann von Sozialarbeitern. „Sie wissen genau, welche Schwierigkeiten in den einkommensschwachen Haushalten bestehen. Durch das Wissen wird den Betroffenen rasch geholfen“, sagt Layr. Die Sozialarbeiter erkennen Einsparpotenzial, informieren über energieeffiziente Maßnahmen und bieten in Kooperation mit der EVN aktive Unterstützung an. „Die Betroffenen werden dadurch finanziell entlastet. Es ist wichtiger denn je, armutsgefährdete Menschen rasch zu unterstützen“, sagt AKNÖ-Präsident Wieser. 
 
In St. Pölten ist dieses Projekt bereits erfolgreich angelaufen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen sind die
Schulungen nun auf andere Städte ausgeweitet worden. 
 
 
Einkommensschwache Haushalte sparen Geld
Neben Hilfe, wie die Energiekosten sinken, informieren die Sozialarbeiter auch darüber, welche Unterstützungsmöglichkeiten es rund um das Thema Energie gibt (z.B. Heizkostenzuschuss, Energieberatung, etc.). Das nötige „Werkzeug“ wird den Mitarbeitern der Sozialorganisationen von der EVN gestellt. Ausgerüstet mit einer Checkliste, einem Energiekostenmessgerät, Klima-Kontroll-Set und dergleichen können energieeffiziente Maßnahmen rasch erkannt und umgesetzt werden. „Das Einsparpotenzial pro Haushalt liegt bei rund 30 Prozent“, betonen Wieser und Layr.
 
 
Erfolgreiche Kooperation AKNÖ-EVN wird fortgesetzt
Das Projekt für mehr Energieeffizienz ist ein weiterer Eckpfeiler zur Entlastung einkommensschwacher Haushalte.
Im Herbst 2014 vereinbarten AKNÖ und EVN, ein Energieeffizienzstarterpaket an GIS-befreite EVN-Kunden zu verschicken, das aus LED-Leuchten und einem Wassersparset bestand. Die Energieeinsparung beträgt bis zu 126 Euro pro Jahr und Haushalt. Die Nachfrage nach den Paketen war gewaltig. Rund 4500 Pakete wurden aktiv angefragt und verschickt, das entspricht rund 35 Prozent der Anspruchsberechtigten. „Wenn zwei große Institutionen an einem Strang ziehen,
können viele Vorhaben für unsere Landsleute umgesetzt werden“, betonen Layr und Wieser.
 
Fotocredit: AKNÖ / Buchegger
 
Bilddownload:
Bildbeschreibung: AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser (li.) und EVN Vorstandssprecher Peter Layr ziehen beim Thema „Energieeffizienz“ an einem Strang und setzen nachhaltige Maßnahmen um.
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