05.01.2018

Anschaffung eines E-Autos? Nicht nur das Auto zählt!

Der Trend dürfte sich auch 2018 ungebrochen fortsetzen: Immer mehr Menschen denken über die Anschaffung eines E-Autos nach.
„Bei der tatsächlichen Anschaffung geht es aber nicht nur um das Auto selbst. Eine besonders wichtige Voraussetzung für die E-Mobilität ist eine gute Lade-Infrastruktur, vor allem zu Hause. Denn Studien ergeben, dass fast 90 % der Ladungen zu Hause erfolgen“, verrät EVN E-Mobilitätsverantwortliche Ute Teufelberger. Und das macht Sinn, denn generell gilt: das Aufladen zu Hause ist am günstigsten, da dort die Infrastruktur selbst betrieben wird. Doch Vorsicht, nicht jede Steckdose ist für große Strommengen ausgelegt.
 
„Interessierte sollten vor der Anschaffung ihre Steckdose daheim und auch die Stromleitung zum Laden des E-Autos von einem Elektriker überprüfen lassen. So wird überprüft, dass die gesamte Anlage für die hohe Belastung geeignet ist – und man beugt außerdem einem möglichen Schaden vor“, so Teufelberger.
„Die beste und deutlich leistungsstärkere Lösung erhält man mit einer speziell für E-Fahrzeuge entwickelten Ladebox. Mit der EVN Ladebox lädt man komfortabel und sicher. Zusätzlich ist das E-Auto auch deutlich schneller wieder fahrbereit.“
 
Am besten erkundigt man sich schon vor dem Kauf beim Händler, wie und mit welcher Leistung auf welchem Stecker das Fahrzeug zu Hause und unterwegs geladen werden kann. Ausschlaggebend ist das im E-Auto verbaute Ladegerät. Nicht jedes Fahrzeug kann dreiphasigen Kraftstrom vollständig ausnutzen.
 
Zuhause können dreiphasige Modelle mit 11 kW wieder eine Reichweite von 60 km pro Stunde erhalten. Einphasige Modelle hingegen, laden maximal 3,7 kW wodurch rund 20 km Reichweite pro Stunde erzielt werden können. In jedem Fall können über Nacht mehr als 200 km geladen werden.
 
 
E-Mobilität in Niederösterreich
 
In Niederösterreich konnte die EVN in den letzten Jahren durch eine intensive Zusammenarbeit mit Land und Gemeinden eine sehr gute Infrastruktur schaffen. „Die EVN hat in den letzten Jahren flächendeckend in ganz Niederösterreich Ladestationen für E-Fahrzeuge errichtet“, so Teufelberger, „Noch dazu steht seit April 2017 allen E-Mobilisten das mit Abstand größte, flächendeckende Ladenetz für E-Mobilität in Österreich offen.“ Das Ladenetz des BEÖ (Bundesverband für Elektromobilität Österreich) umfasst rund 1.800 öffentliche Ladepunkte zwischen Wien und Bregenz. EVN ist ein Teil des österreichweiten, flächendeckenden Ladenetzes. EVN Kunden können nun mit der EVN Tankkarte an allen Tankstellen mit BEÖ Kennzeichnung in ganz Österreich laden. Dabei gilt immer der EVN Abrechnungstarif. „Schon bald bieten wir eine Handy-App zum Auffinden der Ladestationen und zur Bezahlung. Auch wird die Bezahlung via Kredit-/Bankomatkarte möglich sein“, bietet Teufelberger einen Blick in die Zukunft.
 
 
Die Leistungen der EVN im Bereich E-Mobilität:
  • Errichten von öffentlichen Ladestationen
  • Beratung von Betrieben, Gemeinden und Privatkunden
  • Verkauf von Stromtankstellen, auf Wunsch mit Anbindung an das österreichweite Ladestellennetz für Betriebe, Gemeinden und Privatkunden
  • Weiterentwicklung der EVN-Dienstleistungen rund ums Laden (Entwicklung von Apps, Bezahlmöglichkeiten, Roaming mit anderen Betreibern usw.)
 
 
Fotocredit: © EVN / Lierzer
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