31.05.2019

Baustart: Modernisierung Naturwärmenetz Gföhl

Dafür investieren die Partner gemeinsam etwas mehr als 2 Mio. Euro
Die Stadtgemeinde Gföhl zählt zu den Pionieren der nachhaltigen, ökologischen Wärmeversorgung: Bereits vor über 20 Jahren wurde in einer Partnerschaft der Fernwärmegenossenschaft Gföhl mit der EVN das Biomasseheizwerk samt Naturwärmenetz für die Waldviertler Vorzeigegemeinde errichtet.
Diese beiden Partner setzen nun auch gemeinsam den Schritt, das Naturwärmenetz Gföhl fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen: Im Rahmen einer umfangreichen Modernisierung wird der Heizkessel getauscht, das Naturwärmenetz saniert und ein moderne Elektrofilter installiert. Dafür investieren die Partner gemeinsam etwas mehr als 2 Mio. Euro.

„Gemeinden wie Gföhl, haben bereits vor zwei Jahrzehnten gezeigt, wohin der Weg führen muss: Ein regionale, saubere und ökologische Energieversorgung aus heimischen Ressourcen. Bereits jetzt werden fast 40 Prozent der Haushalte in Niederösterreich mit sauberer Wärme aus Biomasse versorgt. Unser Ziel ist es, Öl weiter zurückzudrängen und Erneuerbare Energien weiter auszubauen. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen in Gföhl für ihren Weitblick und wünsche viel Erfolg für die nächsten Jahrzehnte“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Für Josef Edlinger, Obmann der Fernwärmegenossenschaft Gföhl und Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag ist es kein Wunder, dass die Biomasse -Wärmeversorgung lange Zeit von Landwirten getragen wurde und immer noch wird. „Wir sind Experten, wenn es um Nachhaltigkeit und Nutzung regionaler Ressourcen geht. Biomasse fördert die lokale Wertschöpfung, stärkt die Region und ist gelebte Nachhaltigkeit“, so Edlinger, dessen Genossenschaft auch einen Großteil der anstehenden Investitionen tragen wird.

„Partnerschaften, wie jene mit der Stadtgemeinde Gföhl und der Fernwärmegenossenschaft waren der Grundstein für die Entwicklung der EVN hin zum größten Naturwärmeversorger Österreichs. Es freut uns, dass wir  nun gemeinsam den Schritt in die Zukunft gehen: Mit moderner Technologie, die neben höherer Effizienz auch weitere Verbesserungen für Mensch, Tier und Umwelt bringt“, so EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz.

Für die Gföhler Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger steht vor allem der aktive Klimaschutz im Mittelpunkt: „Seit 1998 versorgt das Biomasseheizwerk gemeindeeigene Liegenschaften, die Volks- und Mittelschule, Gewerbebetriebe, Wohnhausanlagen und private Haushalte mit nachhaltiger Wärme. Seit der Inbetriebnahme haben wir damit die unglaubliche Menge von 11,4 Mio Liter Heizöl und damit über 30.000 t CO2 eingespart. Das bedeutet auch, dass viel Geld, das wir sonst für Energieimporte ausgegeben hätten, bei lokalen Betrieben und damit in der Region geblieben ist“.


EVN Wärme GmbH

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.
Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern. Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

Fotocredits: EVN / Leister

Fotos zum Download:

Bild 1: v.l.n.r.: EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Gföhl Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Josef Edlinger, Obmann der Fernwärmegenossenschaft Gföhl
Bild 2: v.l.n.r.: Gföhler Altbürgermeister Karl Simlinger, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Gföhl Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Josef Edlinger, Obmann der Fernwärmegenossenschaft Gföhl
 
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