08.11.2020

Dein Partner mit der kalten Schnauze

Tiersuchhunde zu Gast im AKW Zwentendorf
Über eine weltweit einzigartige Trainingseinheit freut sich die einzige Einsatzorganisation in Österreich, die dabei helfen kann, entlaufene Haustiere wiederzufinden. Der Verein Pettrailer hat sich mit einsatzgeprüften Suchhunden auf die aktive Tiersuche (entlaufene Hunde, Katzen, Pferde, Schildkröten, Schafe, Ziegen etc.) spezialisiert. Nun hatten die Mitglieder die Möglichkeit im nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerk Zwentendorf ihre Übungseinheiten – die sogenannten Trails – abzuhalten.  

EVN Sprecher Stefan Zach freut sich über diese außergewöhnliche Trainingseinheit: „Normalerweise trainieren hier die Elite-Truppen des Bundesheeres oder der Cobra. Da sind diese sanften Helden auf vier Pfoten ein besonderes Erlebnis und eine großartige Abwechslung." 

So funktioniert Pettrailing!

Ist eine aktive Suche notwendig, muss der Tierbesitzer einen Geruchsartikel seines Lieblings zur Verfügung stellen. Der Einsatzhund nimmt dann die Geruchsspur auf. Je früher man die Pettrailer kontaktiert, desto besser, weil die Spur frischer ist. "Wird das vermisste Tier gefunden, ist es wichtig, dass der Einsatzhund nicht darauf losstürmt, sondern seinen Standort nur anzeigt", bemerkt Obmann Markus Burkhardt. Dann wird der Besitzer geholt.

Das AKW Zwentendorf

Ein brach liegendes Atomkraftwerk, über 1.000 Räume, technisches Interieur und keine Strahlung. Zwentendorf ist ein Ort, der damals wie heute viele Menschen emotional berührt. Wie kein anderes Bauwerk steht das Atomkraftwerk an der Donau für eine Wende in der österreichischen Energiepolitik. Als weltweit einziges Kernkraftwerk wurde es fertig gebaut, aber nach einer Volksabstimmung niemals in Betrieb genommen.

Seit dem Kauf des Kraftwerksstandorts Zwentendorf durch die EVN im Jahr 2005, ist viel passiert. Das AKW ist ein besonderer Ort mit (fast) unbegrenzten Möglichkeiten. Heute ist Zwentendorf ein Sicherheits-Trainingszentrum, das zunehmend auch für Rückbautrainings genutzt wird. Als solches stellen wird die Anlage auch gerne für Trainingszwecke der österreichischen Einsatzorganisationen zur Verfügung. Aber auch Tagungen, Firmen-Events, Fotoshootings oder Musikfestivals sind am Standort möglich. 

Das AKW Zwentendorf ist auch für Führungen heiß begehrt. Deshalb bietet die EVN interessierten Personen an Freitagnachmittagen auch kostenlose Zeitreisen in die Welt der späten 70er Jahre an. Jährlich besichtigen bis zu 15.000 Besucher dieses Stück österreichische Zeitgeschichte. 

Führungen nur mit Voranmeldung.

www.zwentendorf.com
www.pettrailer.at


Fotocredits:
© EVN / Matejschek

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Alle Fotos können im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung bei Nennung des jeweiligen Copyrights honorarfrei veröffentlicht werden.
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