20.10.2018

EVN Kraftwerke als WEGA-Trainingstätte

Wenn selbst die stärksten Männer winzig klein erscheinen
Wenn die Spezialisten der WEGA ausrücken, brennt in der Regel der Hut. „Wir werden immer dann gerufen, wenn andere nicht mehr weiter kommen“, bringt es WEGA-Chefinspektor und Ausbildungsleiter Friedrich Krafuß auf den Punkt. Damit im Ernstfall auch sicher alles klappt, werden regelmäßig verschiedene Szenarien durchgespielt.
 
Diesmal trainierten 40 Experten der Seiltechnik-Gruppe das Abseilen von einem Windrad im EVN Windpark Japons aus 100 m Höhe. „Immer wieder müssen wir Menschen aus schwer zugänglichen Bereichen in großer Höhe bergen. Da ist ein Windrad natürlich das perfekte Trainingszentrum“, so Krafuß. 
 
Ausgangslage dieses Szenarios war, dass sich eine Person auf einer unerreichbar hohen Position befindet. Der Experte der WEGA seilt sich dann von oben – etwa aus einem Hubschrauber – ab, sichert die jeweilige Person mit seinem Seil und durchtrennt dann das Seil des Anderen. Dann kann sich der Spezialist mit der zweiten Person bis zum Boden abseilen.
 
Am Tag zuvor trainierte die Elitegruppe übrigens an der Staumauer des EVN Pumpspeicherkraftwerkes Ottenstein. „Jeder Platz ist anders. Gerade spezielle Merkmale wie die Wölbung der Staumauer oder die engen Verhältnisse in einer Windkraftanlage machen das Abseilen von Verletzten teilweise sehr schwierig. Da kommen auch unsere schweren Jungs ordentlich ins Schwitzen und selbst erfahrene Kräfte haben bei solchen Höhen ein mulmiges Gefühl“, erzählt der Chefinspektor.
 
Ein Video der Aktion gibt es auf der EVN Facebook-Seite: https://www.facebook.com/EVN/
 
 
EVN Windpark Japons
 
Seit etwa 13 Jahren produzieren hier 7 EVN Windkraftanlagen regionalen Ökostrom für das Waldviertel. In der Zwischenzeit hat die Windkraft-Technologie jedoch eine rasante Entwicklung genommen: Moderne Windräder können den vorhandenen Wind besser nutzen und produzieren mittlerweile mehr als das Doppelte an ökologischem Strom. 
 
Aus diesem Grund möchte die EVN den Windpark „repowern“. Das Motto: „Weniger Windräder, mehr erneuerbare Energie!“. Die sieben bestehenden EVN-Windräder sollen abgebaut und durch vier neue, moderne Windräder ersetzt werden. Durch dieses „Repowering“ wäre es möglich, mit etwas mehr als der Hälfte der Windräder beinahe doppelt so viel Strom zu produzieren.
 
Nach aktuellem Stand könnte 2019/2020 mit dem Abbau der Altanlagen und dem Neubau des Windparks begonnen werden. 
 
 
Über EVN 
 
EVN investiert rund 300 Mio. Euro pro Jahr in Versorgungssicherheit, erneuerbare Energie und sauberes Trinkwasser in Niederösterreich. Die evn naturkraft, eine 100 %-Tochtergesellschaft der EVN AG, ist u.a. Errichter und Betreiber von insgesamt 72 Wasserkraftwerken und 139 Windkraftanlagen. Alleine die Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 318 Megawatt decken den jährlichen Strombedarf von rund 195.000 Haushalten. www.evn.at

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