14.08.2015

Fernwärme-Ausbau für das IZ NÖ-Süd

Auf 280 ha Fläche sind derzeit rund 350 nationale und internationale Unternehmen mit etwa 11.000 Arbeitsplätzen angesiedelt. Damit befindet jeder fünfte Arbeitsplatz des Bezirks Mödling im IZ NÖ-Süd
Der ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd wurde 1962 gegründet und erstreckt sich über die 4 Standortgemeinden Wr. Neudorf, Biedermannsdorf, Guntramsdorf und Laxenburg. Mittlerweile ist der Wirtschaftspark fast schon zu einer kleinen Stadt angewachsen.
 
Auf 280 ha Fläche sind derzeit rund 350 nationale und internationale Unternehmen mit etwa 11.000 Arbeitsplätzen angesiedelt. Damit befindet jeder fünfte Arbeitsplatz des Bezirks Mödling im IZ NÖ-Süd. Fast jede namhafte Firma hat hier einen Firmensitz wenn nicht auch gleich die Firmenzentrale.
 
Das Industriezentrum NÖ-Süd ist der größte Wirtschaftspark von ecoplus. Neben seiner zentralen Lage überzeugt er vor allem durch die spezielle Infrastruktur auf dem Gelände: die Anschlussbahn/Frachtenbahnhof mit Anbindung in das Bahnnetz der ÖBB, ein eigenes Postamt, Zollamt, Gastronomie, Videoüberwachung, Wegeleitsystem und – Fernwärme.
 
Vor sieben Jahren hat EVN Wärme mit der Errichtung eines Versorgungsnetzes begonnen. Mehr als die Hälfte der Betriebe sind heute Kunden und schätzen die Vorteile der EVN Naturwärme: Komfort, bedarfsgerechte Lieferung, zuverlässige Versorgung und faire, gut kalkulierbare Kosten.
Im Jahr 2015 erfolgte nun ein weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes im Wirtschaftspark ecoplus, sodass nun auch die südlichen Objekte im Wirtschaftspark mit Fernwärme versorgt werden können.
 
Bisher erfolgte die Lieferung der Wärme aus umliegenden EVN-Fernwärmeanlagen des Bezirkes Mödling. Nun wird die EVN im Industriezentrum NÖ-Süd ein eigenes Biomassefernheizwerk errichten. Das Biomassefernheizwerk Guntramsdorf wird dann Teile des Industriezentrums, aber auch Privathaushalte in der Gemeinde mit umweltfreundlicher Naturwärme versorgen.
 
EVN Wärme Geschäftsführer Ing. Gerhard Sacher: „EVN investiert in den nächsten vier Jahren rund eine Milliarde Euro in Versorgungssicherheit, erneuerbare Energie und sauberes Trinkwasser in Niederösterreich – alleine 120 Mio. Euro davon in die Naturwärme. Als heimischer Energieversorger ist EVN bemüht durch nachhaltige Nutzung der heimischen Ressourcen zum Klimaschutz beizutragen. Die Gemeinde wird mit dieser Anlage einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Nutzung heimischer Rohstoffe leisten“.
 
Auch ecoplus Prokurist Mag. Gerhard Schmid ist über die Investition erfreut: „Mit der neuen Fernwärmeanlage erfährt unser Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd eine weitere infrastrukturelle Aufwertung. Denn für viele Unternehmen bekommt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Bedeutung. Immerhin wurden bereits 52 unserer 63 Mietobjekte auf Fernwärmeversorgung umgestellt. Umso mehr freut es mich, dass wir mit dem neuen Biomassefernheizwerk auch einen Teil zur Energiegewinnung aus Biomasse und damit zum Klimaschutz beitragen können.“ 

In der modernen Anlage werden künftig jährlich rund 30.000 Schüttraummeter Waldhackgut aus der Region verarbeitet. Durch diese klimaschonende Energieerzeugung können pro Jahr mehr als 4.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Gleichzeitig senkt die eingebaute Rauchgasreinigung auch die Feinstaubbelastung in der Region rund um das Industriezentrum NÖ-Süd. Die Fernwärme-Versorgung trägt damit maßgeblich dazu bei, dass Klimaschutz und Energieziele erreicht werden.
 
Der Bau des Fernheizwerkes Guntramsdorf soll 2015 starten. Erste Naturwärmelieferungen sind Herbst 2016 vorgesehen.
 
EVN Wärme GmbH
Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.
 
Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben. Damit ist dieser Energieträger CO2-neutral.
 

Fotocredit: ©EVN / Judt

Bilddownload: 
v.l.n.r Roland Gruber (EVN Wärme), Geschäftsführer Ing. Gerhard Sacher (EVN Wärme), Prokurist Mag. Gerhard Schmid (ecoplus) und Geschäftsleiter Dipl.-Ing. Peter Wondra (Wirtschaftspark)

 

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