15.11.2019

Forschungsprojekt EVN und Fronius

Gemeinsam zur größten Batterie Österreichs
„Wir möchten gemeinsam mit unseren Kunden die größte Batterie Österreichs schaffen. Wie in einem Ameisenbau soll durch die Vernetzung vieler einzelner Einheiten – hier Haushalts-Batteriespeicher ein intelligentes, großes Ganzes entstehen. Diese gemeinsame virtuelle Groß-Batterie kann wesentlich zur Integration von Wind- und Sonnenstrom ins Stromnetz beitragen“, skizziert EVN Sprecher Stefan Zach die Vision hinter dem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Fronius.
Das Forschungsprojekt widmet sich einer der größten Herausforderungen der Energiezukunft: Sonnen- und Windkraftwerke sind für den nachhaltigen Umbau unseres Energiesystems enorm wichtig, denn sie produzieren Strom ohne jegliche Emissionen. Sie produzieren diesen Strom aber nicht „stetig“ sondern schwankend – je nachdem ob die Sonne scheint oder wie stark der Wind weht.
 
Da in einem Stromnetz Erzeugung und Verbrauch zu jeder Sekunde genau im Einklang sein müssen, muss der Strom gespeichert werden. Und mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie braucht es immer mehr Speicherkapazitäten.
Haushalts-Batteriespeicher können hier eine Lösung sein. Sie dienen eigentlich vor allem dazu, überschüssigen Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage zwischenzuspeichern. Mit ausgefeilter Technologie und Know-How können diese Batterien aber noch bedeutend mehr.
 
Gemeinsam mit dem Partner Fronius forscht EVN daran wie eine solche Integration von Einzelbatterien ins Stromnetz aussehen kann und welche technischen Anforderungen dafür erfüllt werden müssen.
 
„Die Fronius Vision von 24 Stunden Sonne, kann am besten mit dezentralen (Batterie-)Lösungen verwirklicht werden“, ist Michael Schubert, Leitung Utility Business Services, Fronius International GmbH, überzeugt. Fronius unterstützt EVN bei der Verwaltung großer Mengen dezentraler Speichersysteme und ermöglicht, diese direkt anzusteuern. Neben den bewährten Wechselrichtern sind Solar.web und Smart Meter zentrale Projektbausteine. Damit werden anspruchsvolles Daten- und Energieflussmanagement gesichert.
 
Win-Win-Win-Situation
 
„Um die Herausforderung zu bewältigen, die die Energiewende an unsere Netze stellt, brauchen wir die Mitwirkung unserer Kunden. Und die sollen davon auch profitieren. Etwa in dem sie für überschüssigen Strom aus dem Netz weniger bezahlen. Damit schaffen wir eine Win-Win-Win-Situation. Der Öko-Strom wird sinnvoll genutzt, die Netze werden entlastet und der Kunde bezieht günstige Energie“, skizziert Zach die Zukunft der Energieversorgung.

Batteriespeicher vor allem für Besitzer von Photovoltaik-Anlagen sinnvoll
 
Mit Batteriespeichern wird die Sonnenenergie problemlos gespeichert und selbst erzeugter Sonnenstrom unabhängig von der Tageszeit bedarfsgerecht genutzt.
EVN setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit Fronius, also auf einen österreichischen Partner. „Höchste Qualität ist uns bei diesem zukunftsorientierten Produkt besonders wichtig“, so Zach.

Angeboten werden unterschiedlich Größen von Batterien.
Weitere Infos: https://www.evn.at/Privatkunden/joulie/Batteriespeicher.aspx

Fotocredit: EVN / Wurnig
 
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