31.10.2019

Naturwärmeausbau in Wiener Neustadt

Militärakademie und HTL beziehen CO2-neutrale Naturwärme aus Biomasse
Während ganz Europa über den Klimaschutz spricht, wird in Wiener Neustadt gehandelt und ein weiterer Meilenstein erreicht. Künftig beziehen sowohl die Militärakademie, als auch die HTL umweltfreundliche Naturwärme der EVN.
 
„Es freut uns, dass wir den Schritt in eine erneuerbare Energie-Zukunft gemeinsam gehen“, so EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz.
 
Der Energiebedarf der HTL mit ihren 1.300 Schülerinnen und Schülern und der Militärakademie entspricht dem Verbrauch von mehr als 560 durchschnittlichen Haushalten. „Durch den Umstieg auf Naturwärme werden jährlich rund 1.600 Tonnen CO2 eingespart. Ein großer Beitrag zum Klimaschutz“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Schneeberger erfreut.
 
Auch HTL Direktorin Ute Hammel ist stolz darauf, dass ihre Schüler mit dem Schulschwerpunkt „erneuerbare Energie, Umwelt, Nachhaltigkeit“ nun auch selbst mit CO2-freier, erneuerbarer Energie versorgt werden: „Gerade in dieser Schule werden die Techniker der Zukunft ausgebildet. Diese werden nun mit dem in Niederösterreich führenden Raumwärmesystem der EVN Naturwärme versorgt.“
 
„Bei uns wurden bereits drei Gebäude auf Naturwärme umgestellt – darunter mit der Burg auch die größte Anlage. Turnsaal, Busgarage und Werkstätte erfolgen im Herbst 2019, die restlichen Gebäude sollen dann zeitnah umgesetzt werden. Mit einer weiteren Umstellung der Daun-Kaserne auf erneuerbare Energie könnte wiederum viel CO2 eingespart werden. Nutzer des Objektes ist das BMLV und die Stadt Wr. Neustadt.“, erzählt der Leiter des zuständigen Militärservicezentrum 5 Wr Neustadt, RegRat Franz Hahn.
 
Ein Großteil der Wärme für das mittlerweile rund 50 km lange Naturwärmenetz wird im Wiener Neustädter Biomasseheizwerk „Civitas Nova“ erzeugt. Zusätzlich wird Abwärme regionaler Betriebe in wertvolle Naturwärme verwandelt. Mit einem Einsatz von über 160.000 Schüttraummetern Waldhackgut wird in Wiener Neustadt Naturwärme für umgerechnet 11.000 Haushalte erzeugt und jährlich 30.000 Tonnen CO2 eingespart.

EVN Wärme GmbH
Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.
 
Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern. Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

Fotocredits: EVN / Seebacher

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Bild 1: v.l.n.r.: Kommandant der Theresianischen Militärakademie Gen.Mjr Karl Pronhagl, Leiter des Militärischen Immobilienmanagementzentrums Johannes Sailer, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Stadtrat Franz Dinhobl, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, HTL Abteilungsvorstand Karl Filz, Gerhard Baumgartner der Bundesimmobiliengesellschaft

Bild 2: v.l.n.r.: Kommandant der Theresianischen Militärakademie Gen.Mjr Karl Pronhagl, Leiter des Militärischen Immobilienmanagementzentrums Johannes Sailer, Bürgermeister Klaus Schneeberger, Stadtrat Franz Dinhobl, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, HTL Abteilungsvorstand Karl Filz, Gerhard Baumgartner der Bundesimmobiliengesellschaft
 
Bild 3: v.l.n.r.: Kommandant der Theresianischen Militärakademie Gen.Mjr Karl Pronhagl, Leiter des Militärischen Immobilienmanagementzentrums Johannes Sailer, Bürgermeister Klaus Schneeberger, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz
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