15.02.2019

Ökologische Wärmeversorgung für Langenlebarn

Mit dem Gesamtprojekt können über 190 Wohnungen mit Naturwärme versorgt und jedes Jahr ca. 300 Tonnen CO2 eingespart werden
Die Gartenstadt Tulln setzt auf ökologische Wärmeversorgung: Eine neue EVN Heizanlage in der St.-Helena-Gasse in der Katastralgemeinde Langenlebarn wird über 190 Wohnungen mit Naturwärme versorgen und alte Öl- und Gasanlagen ersetzen.
 
In der St.-Helena-Gasse in Langenlebern entsteht gerade eine neue Wohnhausanlage. Die insgesamt 97 Wohnungen werden mit nachhaltiger Naturwärme aus einer Pelletsheizanlage der EVN versorgt, die direkt bei der Wohnhausanlage errichtet wird. Mit dieser Anlage werden in Zukunft neben den neuen Wohnungen auch Objekte in der Florahofstraße sowie der Lagergasse versorgt, die bisher mit Öl bzw. Gas beheizt wurden. Mit dem Gesamtprojekt können über 190 Wohnungen mit Naturwärme versorgt und jedes Jahr ca. 300 Tonnen COeingespart werden – das entspricht dem jährlichen Ausstoß von rund 130 PKWs. 
 
Energie-Vorzeigeprojekt in der Gartenstadt
Für Bürgermeister Peter Eisenschenk ein wichtiges Projekt mit Vorzeigecharakter: „Der nachhaltige Umbau unseres Energiesystems ist die entscheidende Herausforderung unserer Zeit. Dieses Wohnprojekt zeigt, wie nachhaltiger Wohnbau und umweltfreundliche Wärmeversorgung aussehen können. Und es freut mich besonders, dass wir mit dieser Heizanlage zusätzlich alte Öl- und Gaskessel in umliegenden Häusern ersetzen können“. 
 
Energieeffizientes System für Langenlebarn
Auch EVN Vorstandsprecher Stefan Szyszkowitz ist überzeugt, dass Ölheizungen im Neubau keine Alternative zu den energieeffizienten und nachhaltigen Heizsystemen der Zukunft darstellen: „Mit dem Verbot von Ölheizungen im Neubau hat der Niederösterreichische Landtag nun ein Zeichen dafür gesetzt, dass diese Heizungen endgültig der Vergangenheit angehören. Die Zukunft gehört eindeutig nachhaltigen Wärmekonzepten wie hier in Langenlebarn.“
 
Nachhaltiges Wohnen
Errichtet werden die neuen Wohnbauten von NÖ Bau- und Siedlungsgenossenschaft (NBG). Deren Obmann Dir. Walter Mayer versucht bei allen Projekten Ökonomie und Ökologie gleichermaßen im Blick zu behalten: „Wir achten bei allen unseren Projekten auf Nachhaltigkeit und schauen gleichzeitig immer darauf, dass die Wohnungen für unsere Kunden auch ‚leistbar‘ bleiben“. 
 
 
Zum Projekt:
In der St.-Helena-Gasse in Langenlebarn (Stadtgemeinde Tulln) errichtet der gemeinnützige Wohnbauträger NBG bis 2022 insgesamt 97 neue Wohnungen Die EVN Wärme GmbH errichtet am selben Areal ein Heizwerk, das aus Holzpellets Naturwärme erzeugt. Damit werden in Zukunft neben den neuen Wohnungen auch Objekte in der Florahofstraße sowie der Lagergasse versorgt, die bisher mit Öl bzw. Gas beheizt wurden. Mit dem Gesamtprojekt können über 190 Wohnungen mit Naturwärme versorgt und jedes Jahr ca. 300 Tonnen CO2 eingespart werden – das entspricht dem jährlichen Ausstoß von rund 130 PKWs. 
 
 
EVN Wärme GmbH
Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.
 
Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern. Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.
 
 
Fotocredits: © EVN / zwefo
 
Bildbeschreibung: v.l.n.r.: EVN Vorstandsprecher Stefan Szyszkowitz, Bürgermeister Tulln Peter Eisenschenk, Obmann NÖ Bau- und Siedlungsgenossenschaft Dir. Walter Mayer
 
 
Das Foto kann im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung bei Nennung des Copyrights honorarfrei veröffentlicht werden.
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