06.10.2019

Rettungshunde trainieren für den Ernstfall

Österreichische Rettungshundebrigade (ÖRHB) im AKW Zwentendorf
Die Aufgabe der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) ist die Suche nach verschütteten, verletzten oder verirrten Personen, sowie die nachfolgende Erste-Hilfe-Stellung. Auch ist die ÖRHB in der Katastrophenhilfe im In- und Ausland beteiligt. Nun waren über fünfzig ehrenamtliche Mitglieder im AKW Zwentendorf zu Gast und nutzten die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten auf dem 24 ha großen Areal.
 
Die Ausbildung zum einsatzfähigen Rettungsteam dauert knapp zwei Jahre und wird von den ehrenamtlichen Mitgliedern ausschließlich in deren Freizeit absolviert. Die Ausbildung erfordert zahlreiche Ausbildungsstufen für die Helfer und Hundeführer mit deren Suchhunden. „Jeder Hundeführer und Helfer muss für die Einsatzfähigkeit eine zweitägige Übung, wie jene im AKW, absolvieren sowie eine zweitägige Einsatzübung. Auch die Hunde müssen jährliche Prüfungen ablegen, wo sie ihr Können unter Beweis stellen müssen“, erzählt Staffelkommandantin Michaele Muschitz.
 
EVN Sprecher Stefan Zach freut sich jedenfalls, regelmäßig österreichische Einsatzeinheiten an EVN Kraftwerksstandorten zu Gast zu haben: „Egal ob sich das österreichische Bundesheer von unserer Staumauer in Ottenstein abseilt oder unsere vierbeinigen Freunde ihre Spürnasen im AKW Zwentendorf trainieren: Wir versuchen unsere Anlagen zur Verfügung zu stellen“.

Das AKW Zwentendorf
Seit dem Kauf des Kraftwerksstandorts Zwentendorf durch die EVN im Jahr 2005, ist viel passiert. Neben einem Schulungsreaktor wurde auch eine moderne Photovoltaikanlage errichtet. Dabei hatten EVN Kunden auch die Möglichkeit im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsmodells Anteile am Ausbau des Photovoltaik-Kraftwerks Zwentendorf zu erwerben.
 
Ob Tagungen, Firmen-Events, Fotoshooting oder Musikfestival – Das AKW Zwentendorf bietet optimale Bedingungen für eine unvergessliche Veranstaltung. Außerdem wird das AKW Zwentendorf gerne als als Location für diverse Festivals genutzt. Neben dem Nuke-Festival, das vor vielen Jahren am Kraftwerksstandort stattfand, wird seit 2017 auch das Shutdown Festival auf dem Gelände abgehalten.
 
Das AKW Zwentendorf ist auch für Führungen heiß begehrt. Deshalb bietet die EVN interessierten Personen an Freitagnachmittagen auch kostenlose Zeitreisen in die Welt der späten 70er Jahre an. Jährlich besichtigen bis zu 15.000 Besucher dieses Stück österreichische Zeitgeschichte. Führungen nur mit Voranmeldung.
 
www.zwentendorf.com
www.oerhb-niederoesterreich.at
 
Fotocredits:
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