27.09.2019

Spatenstich Naturfilteranlage Petronell-Carnuntum

Weiches Wasser für das Industrieviertel
Die Naturfilteranlage Petronell-Carnuntum wird zukünftig in der Region 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit weichem Wasser versorgen. „Die Wasserhärte ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Durch die Verwendung von sehr feinen Membranen wird der Härtegrad rein mechanisch auf 10-12°dH gesenkt“, erläutert EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz.
 
LH-Stv. Stephan Pernkopf, betont die Wichtigkeit der EVN Wasser als niederösterreichisches Landesunternehmen in dieser Region: „Sauberes und weiches Trinkwasser trägt entscheidend zu einer hohen Lebensqualität bei. Dabei tragen das Land Niederösterreich und die EVN eine besondere Verantwortung gegenüber den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern.“
 
Zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in Quellwasserqualität investiert EVN Wasser im Industrieviertel in den nächsten 4 Jahren rund 25 Mio. Euro. Die Naturfilteranlage in Petronell-Carnuntum wird die fünfte ihrer Art sein. Drei Anlagen sorgen bereits im Weinviertel für weiches Wasser. Im Industrieviertel ist neben der geplanten Naturfilteranlage in Petronell-Carnuntum seit 2019 eine Anlage in Wienerherberg in Betrieb.
„Die Naturfilteranlage Wienerherberg haben wir im Frühjahr 2019 eröffnet und seither sehr viele positive Rückmeldungen der Bewohnerinnen und Bewohner erhalten. Das zeigt uns, dass unser Weg richtig ist“ so Szyszkowitz.
 
Nach einer Bauzeit von rund 2 Jahren soll die Naturfilteranlage in Petronell-Carnuntum im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden. Die Investitionskosten für das Projekt belaufen sich auf rund 9,4 Mio. Euro.
Folgende Gemeinden werden künftig von der Naturfilteranlage in Petronell versorgt:
 
• Bad Deutsch Altenburg
• Bruck an der Leitha
• Göttlesbrunn-Arbesthal
• Haslau-Maria Ellend
• Höflein
• Hundsheim
• Petronell-Carnuntum
• Prellenkirchen,
• Rohrau
• Scharndorf

Naturfiltration im Detail
 
Für die neue Naturfilteranlage muss eine Halle mit einer Größe von ca. 60 mal 30 Meter und einer Höhe von bis zu 11 Meter errichtet werden.
Der Vergleich mit Quellwasser muss dann nicht mehr gescheut werden. Durch die Verwendung von sehr feinen Membranen können die Härtegrade rein mechanisch gesenkt werden. „Dieses Verfahren weist nicht die Nachteile der im Haushalt oft eingesetzten Ionentauscher auf, die den Geschmack des Wassers unangenehm verändern und oft mikrobiologische Probleme hervorrufen“ Szyszkowitz. Auf neue Wasserenthärtungsgeräte im Haushalt kann künftig also verzichtet werden.
 
Quellfrisches Trinkwasser ist in Niederösterreich eine Selbstverständlichkeit. Der Härtegrad ist dabei ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Je höher der Wert an Kalzium und Magnesium im Wasser ist, desto härter ist das Wasser. Zu viel Kalk im Wasser bringt zahlreiche Nachteile: hartnäckig verschmutzte Gläser, defekte Geräte, trockene Haut beim Duschen. Weiches Wasser bietet also entscheidende Vorteile.

EVN Wasser
 
EVN Wasser ist als 100%ige Tochtergesellschaft des Landesenergieversorgers EVN für die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich zuständig. Das Unternehmen ist das zweitgrößte Wasserversorgungsunternehmen in Österreich und versorgt heute vor allem den Norden und Osten des Landesgebietes. 27 Millionen Kubikmeter Wasser fließen pro Jahr durch das 2.700 km lange Leitungsnetz zu den rund 570.000 Kunden.
Die aktuellen Wasserwerte können jederzeit auf der Website www.evnwasser.at nachlesen werden.
 
Fotocredits: © EVN / Antal
 
Fotodownload:

Bild 1 vlnr.: Vize-Bürgermeister Rohrau Albert Mayer, Bürgermeister Haslau-Maria Ellend Jürgen Preselmaier,  EVN Wasser Geschäftsführer Raimund Paschinger, LH-Stv. Stephan Pernkopf, EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Bürgermeister Höflein Otto Auer, Bürgermeister Bruck an der Leitha Gerhard Weil, Bezirkshauptmann Bruck an der Leitha Peter Suchanek, Bürgermeister Petronell-Carnuntum Martin Almstädter

Bild 2 vlnr.: EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Bürgermeister Petronell-Carnuntum Martin Almstädter
 
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