22.10.2021

Vom süßen Welpen zum Polizeidiensthund

kleine Spürnasen zu Gast im AKW Zwentendorf
Welpen sind süß und verspielt. Dennoch ist es wichtig, dass die kleinen Vierbeiner schnell lernen, was sie dürfen und was nicht. Besonders wenn es sich um zukünftige Polizeihunde handelt. Über ein nicht ganz alltägliches Training freut sich die Polizeidiensthundeeinheit Wien. Diese hatten die Möglichkeit im AKW Zwentendorf eine Übungseinheit abzuhalten und nutzten die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten auf dem 24 ha großen Areal.

Um die Ausbildung zum Polizeihundeführer zu absolvieren sind verschiedene theoretische und praktische Kurse notwendig. Jeder Welpe ist anders, und man muss die Trainingsmethoden und -techniken auf den jeweiligen Hund abstimmen. „Die Tätigkeit als Polizeihundeführer ist sehr fordernd. Die Beamten stehen eigentlich rund um die Uhr im Dienst, denn der Hund ist wie ein Familienmitglied und muss 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche betreut werden, erzählt Gruppeninspektor Günter Fischer. 

Die Polizeidiensthundeeinheit Wien (PDHE) ist eine uniformierte Sondereinheit der Landepolizeidirektion Wien und unterstützt alle Organisationseinheiten der LPD Wien sowie externe Behörden im In- und Ausland mit dem Einsatzmittel Polizeidiensthund. Die Polizei macht sich dabei den hochentwickelten Geruchssinn und die hohe psychologische Wirkung eines Hundes zu Nutzen. Derzeit versehen rund 100 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst gemeinsam mit ihren Diensthunden. 

Pro Jahr werden mehrere tausend Einsätze geleistet. Der „Schutz des öffentlichen Raumes“ gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Polizeidiensthundeeinheit Wien. 

Zu den weiteren Aufgabenstellungen gehören: 
  • Streifen- und Überwachungsdienst 
  • Einsatz im Rahmen des Ordnungsdienstes
  • Unterstützung bei kriminaltechnischen Untersuchungen
  • Such-, Hilfs- und Rettungsaktionen

EVN Sprecher Stefan Zach findet es jedenfalls „tierisch gut“ die Fellnasen im AKW Zwentendorf zu Gast zu haben. „Wir freuen uns, dass unsere vierbeinigen Freunde ihre Spürnasen im AKW Zwentendorf trainieren.“ 

Das AKW Zwentendorf

Ein brach liegendes Atomkraftwerk, über 1.000 Räume, technisches Interieur und keine Strahlung. Zwentendorf ist ein Ort, der damals wie heute viele Menschen emotional berührt. Wie kein anderes Bauwerk steht das Atomkraftwerk an der Donau für eine Wende in der österreichischen Energiepolitik. Als weltweit einziges Kernkraftwerk wurde es fertig gebaut, aber nach einer Volksabstimmung niemals in Betrieb genommen.

Seit dem Kauf des Kraftwerksstandorts Zwentendorf durch die EVN im Jahr 2005, ist viel passiert. Das AKW ist ein besonderer Ort mit (fast) unbegrenzten Möglichkeiten. Heute ist Zwentendorf ein Sicherheits-Trainingszentrum, das zunehmend auch für Rückbautrainings genutzt wird. Als solches wird die Anlage auch gerne für Trainingszwecke der österreichischen Einsatzorganisationen zur Verfügung gestellt. Aber auch Tagungen, Firmen-Events, Fotoshootings oder Musikfestivals sind am Standort möglich. 

Das AKW Zwentendorf ist auch für Führungen heiß begehrt. Deshalb bietet die EVN interessierten Personen an Freitagnachmittagen auch kostenlose Zeitreisen in die Welt der späten 70er Jahre an. Jährlich besichtigen bis zu 15.000 Besucher dieses Stück österreichische Zeitgeschichte. 

Führungen nur mit Voranmeldung.

www.zwentendorf.com

Fotocredit: © EVN / Matejschek

Fotodownload:
Bild 1: EVN Sprecher Stefan Zach begrüßt die Helfer auf vier Pfoten Eko und Lui mit Ihren Partnern in der Schaltwarte des AKW Zwentendorfs
Bild 2
Bild 3
Bild 4

Alle Fotos können im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung bei Nennung des jeweiligen Copyrights honorarfrei veröffentlicht werden.
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