12.11.2014

Wienerbrucker Speicherbecken ertüchtigt

Die EVN nahm eine Revitalisierung des Speichers Wienerbruck vor

Das Kraftwerk Wienerbruck ist Teil der historischen Erlaufkette und bezieht sein Wasser aus den beiden Speicherseen Wienerbruck und Erlaufklause. Das Kraftwerk wurde in den Jahren 1908 bis 1912 zur Elektrifizierung der Mariazellerbahn und zur Versorgung des niederösterreichischen Industriezentrums St. Pölten gebaut.

 Als Speicherkraftwerk dient es vor allem der Spitzenlast-Abdeckung. Wenn kurzfristig – etwa mittags – mehr Strom benötigt wird, kann dieser in Speicherkraftwerken wie Wienerbruck bedarfsgerecht produziert werden. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Speicherkapazität, um das natürlich zufließende Wasser über einen gewissen Zeitraum bis zur Erzeugung speichern zu können.
Im Laufe der letzten hundert Jahre haben sich im rund 250.000 m3 fassenden Speicher Wienerbruck natürliche Ablagerungen gebildet, die den Speicher bereits zu zwei Drittel mit Kies und Sand füllten. Ohne Maßnahmen wäre der Speichersee in einigen Jahrzehnten vollkommen verlandet.
Die EVN nahm daher eine Revitalisierung des Speichers Wienerbruck vor. Dazu wurde zuerst der Speicher behutsam
abgesenkt. Im nächsten Schritt wurde der noch verbleibende See unter Aufsicht von Ökologen abgefischt. Die Fische fanden im Nachbarstausee Erlaufklause ihr neues Zuhause. Danach konnte begonnen werden die Ablagerungen abzutragen, sodass der Speicher wieder nahezu sein ursprüngliches Volumen umfasst. Abgeschlossen wurde dieses Projekt mit der Ufergestaltung.

Vorbereitungsarbeiten für die NÖ Landesausstellung 2015 im Plan
Die Revitalisierung des Stausees ist aber nicht die einzige Investition der EVN am Standort. So wird das Kraftwerk
Wienerbruck, das als Urzelle der heutigen EVN bezeichnet werden kann, bis April 2015 in ein aktives Schaukraftwerk umgewandelt. „Im Mittelpunkt steht dabei eine Ausstellung auf der Galerie in der Maschinenhalle des Kraftwerkes“, so EVN Vorstandssprecher Dr. Peter Layr.
Gleichzeitig wurde auch das Dach des neuen Naturparkzentrums Ötscher-Basis mit einer Photovoltaik-Anlage der EVN ausgestattet. Über 60 Paneele versorgen künftig das Zentrum mit umweltfreundlichem Sonnenstrom.
Bürgermeisterin Petra Zeh: „Diese Investitionen bringen nicht nur eine Verbesserung des Landschaftsbildes durch die
Ausbaggerung des Stausees, auch eines der schönsten historischen Kraftwerke wird damit noch besser zugänglich
gemacht.“


Fotocredit: EVN / Moser
Bilddownload
Bildbeschreibung:
Bürgermeisterin Petra Zeh und EVN Vorstandssprecher Dr. Peter Layr besichtigen den revitalisierten Speicher
Wienerbruck sowie das neue Naturparkzentrum Ötscher-Basis.

Zurück zur Übersicht Artikel per Email senden Drucken
Archiv
2018 (108 Pressemeldungen)
2017 (105 Pressemeldungen)
2016 (137 Pressemeldungen)
2015 (69 Pressemeldungen)
2014 (62 Pressemeldungen)
2013 (61 Pressemeldungen)
2012 (53 Pressemeldungen)
2011 (63 Pressemeldungen)
2010 (52 Pressemeldungen)
2009 (40 Pressemeldungen)
2008 (26 Pressemeldungen)
2007 (22 Pressemeldungen)
2006 (26 Pressemeldungen)
2005 (21 Pressemeldungen)
2004 (12 Pressemeldungen)
2003 (22 Pressemeldungen)
2002 (14 Pressemeldungen)
2001 (11 Pressemeldungen)
2000 (16 Pressemeldungen)
1999 (9 Pressemeldungen)
1998 (12 Pressemeldungen)