Stakeholder-Einbindung

Stakeholder-Einbindung

Transparenz und Kontrolle auf allen Ebenen sind bei uns selbstverständlich.

Zusammenarbeit mit den wesentlichen Stakeholdern.

Die EVN hat sich einer nachhaltig orientierten Unternehmensführung verpflichtet und ist davon überzeugt, dass die angestrebte kontinuierliche Unternehmenswertsteigerung nur unter Einbindung aller relevanten Interessengruppen erreicht werden kann. Daher finden regelmäßig Stakeholder-Befragungen statt, die ganz wesentlich das Stakeholder-Management beeinflussen.
 
Dieses verfolgt die Ziele, im Dialog mit den Anspruchs- und Interessengruppen wirkungsvolle Strategien für die Weiterentwicklung des Unternehmens sowie den laufenden Nachhaltigkeitsprozess zu entwickeln. Gleichzeitig gilt es,
  • Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen,
  • konkretes Wissen über die Erwartungen der Stakeholder zu erhalten,
  • gute Beziehungen aufrechtzuerhalten sowie
  • neue Beziehungen zu schaffen und zu stärken.
 
Die EVN Kerngeschäftsbereiche Energie, Umwelt- und Wasserwirtschaft genießen hohe öffentliche Aufmerksamkeit und stehen stärker als andere Branchen unter ständiger kritischer Beobachtung. Die Expansion, das Wachstum und die Investitionen der EVN sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und erhöhten auch die Aufmerksamkeit der Stakeholder. Parallel dazu nahmen die Transparenz in der Kommunikation sowie die Anzahl der partizipatorischen Verfahren zu und auch der freiwillige Dialog mit den Stakeholdern gewann an Bedeutung.
 
Erfolgreiches Stakeholder-Management bedeutet für die EVN:
  • Ermöglichen der Realisierung von Projekten
  • Reduktion von Risiken und Imagegefahren
  • positive Wahrnehmung des Unternehmens und seiner Aktivitäten
  • hohe Sympathiewerte, hohe Bestätigung von internen und externen Stakeholdern (Mitarbeitende, Kunden, Partner, Behörden, Gemeinden, Anrainer, betroffene Bürger, NGOs, Zivilgesellschaft/Öffentlichkeit)
 
Im Mittelpunkt des Stakeholder-Managements der EVN stehen die intensiven Beziehungen der internen Verantwortlichen für die strategischen Geschäftsfelder und Fachabteilungen mit deren Stakeholdern: Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Partner, externe Organisationen, Verbände, NGOs, Interessenvertretungen, Wissenschaft und Forschung.
 
Ein institutionalisierter Dialog mit den verschiedenen Interessensgruppen wird in Arbeitsgruppen, Gemeindegremien, in Form von Projektmediation mit regionalen Bürgerinitiativen, im EVN Nachhaltigkeitsbeirat, im EVN Kundenbeirat, im EVN Sozialfonds sowie im EVN Kunstrat sichergestellt. Darüber hinaus gibt es ein Beschwerdemanagement, um auf Wünsche und Anforderungen der Kunden ausreichend und professionell eingehen zu können.
 
Die intensive Kommunikation und Kooperation zwischen der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat stellt sicher, dass den Angelegenheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Aufmerksamkeit zukommt. Die Beziehungen mit den Stakeholdern werden zudem durch zahlreiche gemeinsame Initiativen und Projekte auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene gestärkt.
 
Repräsentative Beispiele für den gelungenen Dialog mit unseren Stakeholdern sind
  • die Planung der ersten Müllverbrennungsanlage in Niederösterreich im Jahr 1994,
  • das Tomorrow Festival in Kooperation mit Global 2000 oder
  • das Projekt Stolipinovo, mit dem die EVN den 1. Platz beim TRIGOS 2010 erzielte.
 
 
Downloads
GRI-Inhaltsindex
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Nachhaltigkeitsprogramm
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