21.11.2017

70 - 90 % weniger CO2 durch E-Autos

Ein Faktencheck von VCÖ und dem Klima- und Energiefonds bestätigt die Reduktion von CO2-Emissionen durch E-Autos. Zusätzlich sparen Fahrer eines E-Autos bis zu 600 Euro jährlich an Spritkosten. Alle Details zum Check finden Sie hier!

Mythos vom „teuren E-Auto“ widerlegt

Immer wieder behaupten Kritiker von E-Autos, dass Elektroautos die Umwelt schädigen, anstatt sie zu schonen. Dieses Argument wird nun durch einen Faktencheck, durchgeführt vom VCÖ und dem Klima- und Energiefonds, widerlegt.
 
Gleich vorweg: Die Produktion eines E-Autos verbraucht aktuell mehr Energie als jene von Verbrennungsmotoren. Der entscheidende Faktor aber ist der Strommix – und hier hat Österreich im internationalen Vergleich deutliche Vorteile. Über den gesamten Lebenszyklus gerechnet verursachen E-Autos inkl. der Batterieproduktion 70 bis 90 % weniger CO2-Austoß als fossil betriebene Fahrzeuge. Generell gilt: Je mehr Ökostrom eingesetzt wird, desto umweltfreundlicher sind Elektroautos.
 
 

Elektroautos amortisieren sich schnell

Ein weiteres Argument vieler Skeptiker: E-Autos sind nicht alltagstauglich und zu teuer. Auch dieser Kritikpunkt lässt sich durch Fakten widerlegen: 94 % aller Autofahrten in Österreich sind kürzer als 50 Kilometer. Moderne E-Autos haben eine Reichweite von 200 Kilometern und mehr.
 
Zwar sind Elektroautos beim Kauf noch teurer als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, dank der aktuell großzügigen Förderungen amortisieren sich E-Autos aber innerhalb weniger Jahre. Dafür ausschlaggebend sind vor allem auch die deutlich niedrigeren Betriebskosten: Geringere Versicherungskosten, Einsparungen bei der Wartung und rund 500 bis 600 Euro weniger Spritkosten jährlich sorgen dafür, dass neben der Umwelt auch die Geldbörse geschont wird.
 
Weitere wichtige Fakten zu E-Autos, darunter die über 33.000 neuen Jobs, die durch E-Mobilität in Österreich entstehen können, finden Sie im gesamten Faktencheck E-Mobilität
Zurück zur Übersicht Artikel per Email senden Drucken