So planen Sie Ihre Photovoltaikanlage richtig

So planen Sie Ihre Photovoltaikanlage richtig

Schon vor dem Kauf können Sie viel dafür tun, dass Ihre Photovoltaikanlage zum Erfolgsprojekt wird.
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So funktioniert eine Photovoltaikanlage

Fällt Sonnenlicht auf die Solarzelle, entsteht elektrische Spannung zwischen den Schichten und erzeugt einen gerichteten Elektronenstrom. Wird nun ein Verbraucher angeschlossen, dann fließt Gleichstrom. Der wird mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt.
 
Photovoltaik-Module arbeiten nicht nur bei direktem Sonnenlicht und klarem Himmel. Sie nutzen auch die diffuse Lichteinstrahlung bei Bewölkung bzw. arbeiten auch in den frühen Morgen- und späteren Abendstunden. Dabei ist natürlich die Leistung der Module umso höher, je heller es draußen ist.
 
In unseren Breiten arbeiten Solarmodule am effizientesten, wenn sie nach Süden ausgerichtet sind und ihr Neigungswinkel zur Horizontalen etwa 30 ° beträgt. Der Winkel kann allerdings von 8° bis 53° variieren, ohne dass es zu starken Ertragseinbußen kommt. Auch Abweichungen von der Ausrichtung nach Süden sind möglich, wenn die Sonneneinstrahlung ansonsten ungehindert genutzt werden kann. Kommt es zu Verschattungen, z.B. durch Gaupen, können diese durch Leistungsoptimierer ausgeglichen werden.
 
 

Setzen Sie auf Qualität

Photovoltaikanlagen sind grundsätzlich sehr störungsarm. Durch regelmäßige Wartung kann eine Anlagenlebensdauer von bis zu 30 Jahren erreicht werden.
 
Die beste Voraussetzung dafür schaffen Sie, wenn Sie ausschließlich hochwertige Komponenten auswählen und diese professionell installieren und warten lassen.
  • Herstellergarantien: Achten Sie auf Produkt- und Leistungsgarantien; hier gibt es in der Praxis deutliche Unterschiede.
  • Schwachlichtverhalten: Module mit gutem und sehr gutem Schwachlichtverhalten liefern in unseren Breiten deutlich höhere Strommengen, da der Anteil der Stunden mit diffusem Licht hoch ist.
  • Belastbarkeit: Stichwort Sturm, Schnee, Eis, Hagel. Achten Sie besonders für gefährdete Standorte auf die entsprechenden Angaben des Herstellers.
  • PID-Resistenz: Durch die potenzialinduzierte Degradation (PID) verlieren manche PV-Module mit der Zeit zum Teil deutlich an Leistung. Mit PSD-restistenten Qualitätsmodulen, wie wir Sie Ihnen in den EVN Paketen anbieten, vermeiden Sie dieses Risiko.
 
 

Eine Faustregel

7 m² Modulfläche liefern im Jahr etwa 1.000 kWh Strom. Um den Jahresbedarf eines durchschnittlichen Haushalts (3.500 kWh) zu 30 % ohne Speicher abdecken zu können, sind daher je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung ca. 28 bis 40 m² Modulfläche bei ca. 4 Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung nötig.

In Verbindung mit Speichern und/oder intelligenten Energiemanagement-Lösungen lässt sich der Eigenverbrauchsanteil deutlich erhöhen. Gerne informieren wir Sie individuell über die optimale Größe Ihrer Photovoltaikanlage, sinnvolle Gesamtkonzepte und die österreichischen Fördermodelle.

Wir beraten Sie gerne!
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