In unserem Geothermie-Potenzialgebiet im südlichen Wiener Becken ist im Untergrund vor allem eine Gesteinsstruktur interessant - der sogenannte Wettersteindolomit. Für die Tiefen-Geothermienutzung muss diese Gesteinsschicht aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um in kurzer Zeit möglichst viel heißes Wasser an die Oberfläche fördern zu können.
Im östlichen Wienerwald haben wir das Glück, dass diese Gesteinsformation, die sonst in mehreren tausend Metern Tiefe vorkommt, schon sehr oberflächennahe auftritt. Gemeinsam mit der Universität Wien wurden mittels einer Forschungsbohrung im Steinbruch Ottersböck Gesteinsproben aus bis zu 70 m gesammelt. Mit diesen Proben soll die Frage beantwortet werden, ob in dieser Gesteinsformation ausreichend Porenräume vorhanden und ob die Durchlässigkeit für die Thermalwassernutzung gegeben ist. Soviel können wir schon verraten: Es schaut gut aus!